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Kein Stein der Weisen, ein Stein der Einheit

Donnerstag, 25.03.2021

Jubiläumsstein am „Einheitsbaum“: Idee einer Ludwigsfelderin erfolgreich umgesetzt

In Zusammenarbeit mit Steinmetz Matthias Klotz wurde am Dienstag ein Erinnerungsstein vor den „Einheitsbaum“ an der Fahrradstraße am Klubhaus gesetzt. Der Eisenholzbaum wurde im vergangenen Jahr, am Tag der Deutschen Einheit, im Zuge der bundesweiten Aktion „Einheitsbuddeln“ durch Bürgermeister Andreas Igel gepflanzt. Die Idee zu diesem Stein kam von der Ludwigsfelderin Silvia Zahn, die die Pflanzaktion im vergangenen Oktober begleitete.

Nicht einmal 20 Minuten waren am Dienstag vergangen, da war der Stein schon am passenden Platz im Boden verankert. Unmittelbar nachdem der Stein an seinem Bestimmungsort stand, konnte Ideengeberin Silvia Zahn ihn bewundern. „Dieser Tag war und ist ein Feiertag, deshalb ist es richtig, den Tag der Deutschen Einheit mit diesem Stein zu würdigen“, freute sich die Seniorin über die Umsetzung ihrer Idee.

Bürgermeister Igel zeigte sich ebenfalls zufrieden: „Wir haben keinen Stein der Weisen, aber nun einen Stein der Einheit an diesem schönen Baum“. Der rustikale Granitstein passt gut in das Bild der Fahrradstraße und fällt vorbeikommenden Bürgerinnen und Bürgern durch seine dunkle Granitplatte mit heller Schrift auf und sorgt so für die gebührende Aufmerksamkeit. Der ehemalige Bordstein erinnert ebenso an die Wendezeit und den grauen Beton der Mauer, die Deutschland fast vier Jahrzehnte teilte.

Auch der „Einheitsbaum“ selbst ist besonders. „Eisenholzbäume tragen diesen Namen aufgrund ihres harten Holzes. Sie sind außerdem besonders Stressresistent und kommen gut mit ihrer städtischen Umwelt aus“, erklärte Bürgermeister Igel am Rande der Einweihung. Seit Ende letzten Jahres säumen 13 weitere Eisenholzbäume die Fahrradstraße zwischen Ludwig Arkaden und Albert-Tanneur-Straße.

Dass an Ludwigsfeldes erster Fahrradstraße Eisenholzbäume gepflanzt wurden, war die Entscheidung der Ludwigsfelder selbst. Über 500 Bürger hatten im Juli die Wahl zwischen vier vom Kommunalservice vorgeschlagenen Baumsorten. Mit zwei Stimmen Vorsprung gewann der robuste Eisenholzbaum, der im Herbst eine besonders schöne rot-gelb Färbung trägt.

Schon gewusst? Junge Bäume sind besonders hitze- und ungezieferanfällig. Deshalb werden sie mit Hilfe einer weißen Farbe geschützt. Austrocknung und Insektenbefall kann so vorgebeugt werden.