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Kontaktdaten
Rathausstraße 3

Genshagen

Das ehemalige Gutsdorf Genshagen ist rund 700 Jahre alt und wurde 1289 erstmalig urkundlich erwähnt. Der Dorfkern ist geprägt durch das Schloss, dem ursprünglichen Herrensitz des Baron von Eberstein, das 1880 neu erbaut wurde und als Tagungs- und Bildungszentrum vom Land Brandenburg und dem Berlin-Brandenburgischen Institut für deutsch-französische Zusammenarbeit in Europa e.V. die hier seit 1993 ihren Sitz hat, genutzt wird. Der 7,5 ha große Park wird seit 1993 wieder nach alten Plänen gestaltet und bietet botanische Kostbarkeiten. Die bemerkenswerte Dorfkirche mit aufgesetztem hölzernem Dachturm entstand in ihrer Grundstruktur wahrscheinlich im 14. Jahrhundert als einfache Rechteckkirche. Umbauten erfolgten 1707 und 1862, verschiedene Renovierungen und Anbauten im 20. Jahrhundert.

Information
Ortsvorsteher:Dirk Houschka
Einwohner:1.387
Fläche:15,24 km²
Erste urkundliche Erwähnung:1289

1945 entstanden mit der Bodenreform zwei Neubauernsiedlungen, die die Gemeinde in Richtung Ludwigsfelde und Großbeeren hin erweitern. Gegenüber dem Schloss steht die Kirche mit dem angegliederten Kirchhof. Hier hat der ehemalige Landrat des Kreises Teltow, Ernst von Stubenrauch (1853-1909), seine letzte Ruhestätte gefunden. Sein Lebenswerk, der Bau des Teltow-Kanals, war Grundstein für die Industrialisierung des Berliner Südens. Die örtliche Ruhe findet der Besucher aber erst, wenn er sich aus der belebten Umgebung der Dorfstraße - B 101 - den gut beschilderten Wanderwegen zuwendet und sich an der zu jeder Jahreszeit schönen Natur erfreut. Wie überall in unserer Region erwarten ihn Misch- und Nadelwälder, im Sommer und Herbst ein Eldorado für Pilzsammler, weite Wiesen und Felder. Wanderwege führen zu Grill- und Rastplätzen, es gibt Schutzhütten an einigen Stellen und Sitzgruppen.

Dem Pferdeliebhaber bietet Genshagen eine großzügige Reitanlage mit zahlreichen Reitwegen durch die Umgebung.

In den letzten Jahren hat Genshagen eine sprunghafte Entwicklung durch den BrandenburgPark genommen, der über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist. Auf ca. 220 ha, vom Dorfausgang bis direkt zur BAB 10, erstreckt sich das großzügig und gestalterisch hervorragend entwickelte Gewerbegebiet mit Wasserfontänen, Geh- und Radwegen. Dort sind moderne Gewerbebauten, eingebunden in Alleen und eine wunderschöne Parklandschaft. Das Wohngebiet, der "Genshagener Forst", bietet anspruchsvollen Wohnkomfort. In Genshagen trifft sich vieles: Dorfleben, Natur und Business.

Für jeden Besucher dürfte da etwas Interessantes dabei sein.

Sehenswert in Genshagen

Das Schloß Genshagen, welches den Sitz der Stiftung Genshagen beherbergt, wurde 1880 im eklektizistischen Stil auf den Mauern eines Herrenhauses errichtet. Nachdem es die DDR Zeiten stark in Mitleidenschaft gezogen haben, zeigt es sich heute in frisch renoviertem strahlenden Weiß. Hier treffen sich Menschen aus Deutschland, Polen und Frankreich und auch das Bundeskabinett hat hier schon getagt.

Freien Zugang haben die Besucher zum idyllischen Schlosspark, der nach historischen Plänen wieder hergerichtet wurde und sich im Stil englischer Gärten präsentiert.

Direkt gegenüber befindet sich die Genshagener Kirche, welche vermutlich im 14. Jahrhundert entstand und mehrfach umgebaut wurde. Auf dem Friedhof rund um die Kirche hat der ehemalige Landrat des Kreises Teltow, Ernst von Stubenrauch (1853-1909), seine letzte Ruhestätte gefunden. Sein Lebenswerk, der Bau des Teltow-Kanals, war Grundstein für die Industrialisierung des Berliner Südens.

Von Genshagen aus führen gut ausgeschilderte Wanderwege durch Nadel- und Mischwälder hindurch nach Diedersdorf und Rangsdorf.