ludwigsfelde
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Ausflugsziele

Ludwigsfelde, die auch Stadt im Grünen genannt wird, bietet ihren Besuchern eine Reihe von interessanten Sehens­würdig­keiten. Neben den Ortsteilen mit ihrer jahrhundertealten Geschichte und ehrwürdigen Gemäuern hält auch die ver­gleichs­weise junge Kernstadt als Ausgangspunkt ihrer Reise durch die Stadt einige interessante Ausflugsziele parat.

Die Stadt ist ein Architekturmuseum der DDR und zeigt alle von 1959 bis 1989 industriell gefertigten Wohnbauserien der DDR. Angefangen beim Dichterviertel am Bahnhof aus den 50er Jahren, über Ludwigsfelde West, das in den 60er und 70er Jahren in Industrieller Bauweise entstand, bis hin zu den Platternbauten in Ludwigsfelde Nord.

Darüber hinaus gibt es auch Kulturelles, wie etwa das Heinrich-Heine Denkmal, welches unweit des Bahnhofes im Dichterviertel steht. Die bronzene Plastik wurde von Prof. Waldemar Grzimek geschaffen und anlässlich von Heines 100. Todestag im Jahre 1956 enthüllt.

Nicht weit entfernt erwartet die evangelische Kirche St. Michael ihre Besucher. Die Kirche wurde 1955 nach Plänen des Baurates Wendland erbaut. Sie ist eine der wenigen Neubauten innerhalb der damaligen DDR. Sie hat ca. 200 Sitzplätze und erinnert in ihrem Stil an eine Dorfkirche. Der dreiteilige Flügelaltar stammt von Gerhard Olbrich.

Gleich nebenan befindet sich die denkmalgeschützte Holzhaussiedlung. Diese entstand 1944 rund um die heutige Walther-Rathenau-Straße. Den Haustyp hatte der 1941 in die USA emigrierte jüdische Architekt des Einstein-Hauses in Caputh, Konrad Wachsmann (1901 bis 1980), entwickelt.

Am Rande der Stadt kommen die Naturfreunde im Landschaftsschutzgebiet Pechpfuhl auf ihre Kosten.

Blick in die märkische Geschichte - Ludwigsfeldes Ortsteile

Wer ältere Gebäude bevorzugt, kommt in den elf Ortsteilen auf seine Kosten. So wurde die Ahrensdorfer Feldsteinkirche bereits im 14. Jahrhundert errichtet. Heute präsentiert sich das aufwendig restaurierte Gotteshaus inmitten des alten Dorfkerns. Drum herum zeigt sich Ahrensdorf als typisches Märkisches Dorf mit einem Gasthaus, das bereits in der 3. Generation betrieben wird.

Auf die Spuren von Fontane kann man in Gröben gehen, wie in der Sakristei der 1909 erbauten Kirche das älteste Brandenburger Kirchenbuch als aufwendiges Faksimile samt Übersetzung ausliegt. Dort kann man genauso wie der Dichter Theodor Fontane durch die Geschichte des Dorfes streifen und erhält spannende Einblicke in das Leben der letzten 4 Jahrhunderte.

Nicht weit entfernt erstreckt sich der Naturpark Nuthe-Nieplitz mit seiner geschützten Tier- und Pflanzenwelt.