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Vom Reisen, der Welt und der Ferne

Mittwoch, 22.03.2023

"Musikalische Temperamente" stellen sich vor - ein Konzertbericht

Am Samstag, dem 18. März 2023 lud die Musik- und Kunstschule zu einem besonderen Abend ein. Anders als sonst spielten nicht die Schülerinnen und Schüler vor Publikum: Diesmal standen die Lehrkräfte als Künstlerinnen und Künstler mit ihren Instrumenten auf der Bühne und das Kollegium konnte zeigen, was auch auf musikalischer Ebene gute Zusammenarbeit bedeutet.

Die musikalische Reise startete mit „Balkanfieber“ rhythmisch außergewöhnlich: Andreas Petschke (Akkordeon), Irina Yuadaeva (Saxophon) und Philipp Krüger (Tuba) bildeten das erste Ensemble des Abends. Heidi Blum und Stephan Koepke spielten als Gitarren-Duo einen brasilianischen Tango und eine Milonga aus Argentinien und entführten so das Publikum nach Südamerika.

Mit einem noch ziemlich jungen und exotischen Instrument faszinierte Leiter Tino Flörke das Publikum: Auf einer Handpan, einem mit der Hand gespielten Blechklanginstrument, improvisierte er sphärisch meditative Musik und lud zum Träumen ein. Manon Rüdenburg-Willburger (Violine) setzte danach zusammen mit Gitarren-Kollegin Heidi Blum die musikalische Reise fort und machte Halt in Skandinavien (Sonatine des dänisch-norwegischen Komponisten Johan Daniel Berlin) und Spanien (Oriental von Enrique Granados).

Auf der Tuba lotete Philipp Krüger mit zwei modernen Stücken von James Grant „Stuff“ und einer Konzertfantasie in C-Dur von Charles Kohlman die Agilität und die Untiefen seines Instruments aus und begeisterte das Publikum. Als musikalischer und zeitlicher Gegensatz folgte dann eine Suite des italienischen Barockkomponisten Antonio Vivaldi für Cello, gespielt von Lorraine Buzea und begleitet von beiden Gitarren-Kollegen. Violine und Saxophon fanden zusammen und spielten in der ungewöhnlichen Besetzung eine Suite von Adolf Busch.

Auch eigene Kompositionen und Arrangements durften bei dem Konzert nicht fehlen: Liedermacher Tino Flörke unterhielt das Publikum am Klavier mit seinen gesungenen Gedanken „Bist du nicht hier“ und „Schlaftrunken“ und Thorge Pries (Schlagzeug) arrangierte „Du kimmst“ für eine Band bestehend aus Cello, Akkordeon, Tuba und Schlagzeug. Die Zugabe schloss den Kreis und alle Lehrerinnen und Lehrer verabschiedeten sich mit dem Klezmer Stück „Di Mesinke Ojsgegebn“ und wurden mit reichlich Applaus belohnt.