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Nicht sprachlos bleiben

Lesung aus #Antikriegslyrik am 1. Juli im „LUDWIG“

Wenn uns etwas sprachlos macht, fühlen wir uns im wahrsten Sinn des Wortes hilflos, haben das Gefühl, was da passiert würde uns den Hals zuschnüren. So ging es höchstwahrscheinlich Zehntausenden, als im Februar der Angriffskrieg Putins auf die Ukraine begann und bis heute kein Ende findet. Jeden Tag erreichen uns Bilder von zerstörten Städten und verletzten oder getöteten Menschen – Not, Angst, Leid – all das macht sprachlos.

Der Berliner Trabanten Verlag hat Anfang März zu einer besonderen Sammelaktion aufgerufen, um ein poetisches Zeichen für Frieden und Hoffnung, gegen Krieg und Verzweiflung zu setzen. Auf Instagram wurden unter dem Hashtag #antikriegslyrik Gedichte zu diesem Thema gesammelt. Jede und jeder konnte an den Account @antikriegslyrik seine Texte einsenden. Über tausend Text wurden von alten und jungen Autoren eingesandt. Einige wurden auf Demonstrationen oder im Netz vorgelesen.

Initiator der Aktion ist Fabian Leonhard, der gemeinsam mit einer Jury 65 Gedichte für die Druckversion des Buches auswählte: „Das Schreiben der Gedichte ist ein Weg, mit den Nachrichten der letzten Wochen umzugehen und diese zu verarbeiten. Es hilft den Leuten auch selber. Einmal ist es eine Auseinandersetzung mit der Situation, die passiert, wenn man selber ein Gedicht schreibt. Man spürt: Ich bin nicht alleine.“

Seit das Buch beim Verlag und im Buchhandel erhältlich ist, werden bundesweit Lesungen organisiert. Der Erlös aus dem Verkauf des Buches und aus Spendenaktionen fließt in die Unterstützung von Flüchtlingshilfswerken. Damit wurde ein Rahmen geschaffen, Menschen zum Handeln zu bewegen. Aus dem Land Brandenburg sind drei Autorinnen in der Anthologie vertreten – Julia Kleemayer, Marie Marén Nitz und Maren Ruden.

Am Freitag, 1. Juli, 19 Uhr, wird im Ukraine-Treff „LUDWIG“ aus dem Buch „#Antikriegslyrik“ gelesen und es kann erworben werden.

Eintritt frei!

Alle interessierten Ludwigsfelder sind eingeladen zuzuhören, vielleicht miteinander ins Gespräch zu kommen – und sich, zumindest an diesem Abend, vielleicht nicht mehr sprachlos und hilflos zu fühlen.

Information
01.07.2022
19:00 Uhr

0,- Euro
Ludwig - Treffpunkt für Ukrainer
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