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Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, kurz DLRG, ist die weltweit größte Organisation im Bereich Wasserrettung. Um auf Notfälle an Badeseen und Stränden schnellstmöglich reagieren zu können, stellt die DLRG zusammen mit der Björn Steiger Stiftung und dem Landesverband Württemberg e.V. Notrufsäulen auf. Deutschlandweit wurden bisher 280 Säulen installiert und es kommen stetig Neue hinzu. So auch am Siethener See.
Nach Kallinchen und Klausdorf steht dort nun die dritte Notrufsäule im Landkreis Teltow-Fläming. Toni Breuer, Vorsitzender der DLRG Ludwigsfelde-Zossen, stellte die Säule vergangenen Montag Bürgermeister Andreas Igel vor. „Die Notrufsäule leistet einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit unserer Gäste am Siethener See. In einer Notfallsituation ist die Säule nicht zu übersehen und einfach zu bedienen, was in einem möglichen Schockzustand des Helfenden sehr bedeutend ist. So kann beispielsweise im Sommer bei Badeunfällen oder im Winter bei Eis-Einbrüchen schnellstmöglich Hilfe geholt werden“, so Bürgermeister Andreas Igel.
Die rot-weiße Säule sticht am Badestrand deutlich hervor, um für jedermann in einer Notfallsituation sofort erkennbar zu sein. Über einen Knopfdruck wird automatisch ein Notruf an die Notrufzentrale über die Nummer 112 abgesetzt. Anschließend sendet die Notrufsäule ein Leuchtsignal aus und übermittelt die genaue Position mittels GPS, damit Rettungskräfte schnellstmöglich zum Unfallort gelangen können.