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Neugier im Klubhaus

Mittwoch, 29.04.2026

Bürgermeister Igel lud zum jährlichen Frühjahrsempfang

Rund 300 Gäste sind am vergangenen Freitag der Einladung von Bürgermeister Andreas Igel und Odette Brosig, Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, zum traditionellen Frühjahrsempfang ins Klubhaus gefolgt. Unternehmerinnen und Unternehmer, Vertreterinnen und Vertreter aus Vereinen, Stadtverordnete, Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher sowie zahlreiche Partnerinnen und Partner der Stadt nutzten den Abend für Gespräche, Austausch und neue Kontakte.

Unter dem Leitgedanken „Neugier“ blickte Bürgermeister Andreas Igel in seiner Rede auf die Entwicklung der Stadt zurück und zugleich nach vorn. Dabei spannte er den Bogen von aktuellen Herausforderungen bis zu den großen Zukunftsprojekten der Stadt. Ein zentrales Thema war dabei auch der Schulbau, der sich nach Jahren intensiver Planung inzwischen auf der Zielgeraden befindet. Zwei der drei neuen Grundschulen und eine Dreifeldsporthalle werden bereits zum kommenden Schuljahr eröffnet.

Darüber hinaus ging Igel auf das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ ein, das die Stadt derzeit anstrebt. Bereits 2021 hatte sich die Stadtverordnetenversammlung zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention auf kommunaler Ebene bekannt. Derzeit arbeitet die Verwaltung gemeinsam mit verschiedensten Akteurinnen und Akteuren der Stadt am entsprechenden Aktionsplan, der mit zahlreichen Maßnahmen unterlegt ist.

Rede des Bürgermeisters

Sehr verehrte Gäste aus Stadtpolitik und Ehrenamt, sehr geehrte Landtagsabgeordnete, sehr geehrte Unternehmerinnen und Unternehmer, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Unterstützerinnen und Partner der Stadt Ludwigsfelde,

ich freue mich, Sie erneut hier im Klubhaussaal zum traditionellen Frühjahrsempfang der Stadt Ludwigsfelde begrüßen zu können. Schön, dass Sie der Einladung gefolgt sind und wir zu Erfolgen der Vergangenheit und Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft ins Gespräch kommen.

Schon mit der Einladung wollten wir Ihre Neugier wecken und gleichzeitig den Focus auf unser diesjähriges Jahresthema die Kinderfreundlichen Kommune richten.

Doch bevor ich dazu einige Ausführungen mache, möchte ich Ihre geschätzte Aufmerksamkeit noch einmal auf das vergangene Jahr richten. Das globale wie national schwierige Umfeld setzt alles andere als gute Rahmenbedingen

  • der unverminderte Angriffskrieg Russlands in der Ukraine,
  • die Fortsetzung des Krieges im Nahen Osten jetzt mit einer Ausdehnung in den Iran,
  • eine ideologiegetriebene Zollpolitik der Trump-Administration,
  • eine weiter schwächelnde Wirtschaft mit fortlaufend gedämpften Zukunftsaussichten.

Trotz dieser uns alle belastenden Rahmenbedingungen, konnten wir hier in Ludwigsfelde doch einige Erfolge erreichen:

Nicht zu übersehen ist die Umsetzung unseres landesweit mit Aufmerksamkeit wahrgenommen Schulbauprogramms. Die Schule im Kiefernwald und die Regenbogenschule werden im Sommer in die neu errichteten Gebäude einziehen. Auch die Sporthalle im Brunnenpark wird noch vor den Sommerferien Ihrer Bestimmung übergeben.

Für den Endspurt ist alles vorbereitet: alle Bauleistungen sind vertraglich gebunden, die Möbel sind bestellt und auch für die Digitalisierung sind alle Aufträge ausgelöst. Auch das neue Gebäude der Kleeblattschule in der Ahrensdorfer Heide nimmt bereits Gestalt an und wird im kommenden Jahr zusammen mit der zweiten Dreifeldsporthalle fertiggestellt.

Das Ganze ist gepaart mit zwei positiven Nebeneffekten: Wir liegen bei den tatsächlichen Baukosten für die ersten beiden Schulen über 10 Prozent unter den geplanten Kosten. Ein herzliches Dankeschön dafür an unsere Partner: Die Märkische Heimat mit Ihrer Projektgesellschaft MH Projekt und das Planungsbüro S&P Sahlmann aus Potsdam.

Zweiter positiver Effekt: Wir konnten dank unserer guten Liquidität bis zum Ende des Jahres auf die Aufnahme von Krediten verzichten. Dazu kam, dass wir Ende 2025 und zu Beginn dieses Jahres zwei Kredite in Höhe von jeweils 10 Mio. Euro aus dem Kommunalen Investitionsprogramm des Landes Brandenburg mit nur einem Prozent Zinsen erhalten haben. Dadurch konnten und können wir Zinsen in Millionenhöhe sparen, was unsere Leistungsfähigkeit in den kommenden Jahren stärkt.

An dieser Stelle möchte ich mich ausdrücklich bei unserem Landtagsabgeordneten Marcel Penquitt bedanken, der am Ende entscheidend für die Einrichtung dieses Kreditprogrammes mitgewirkt hat!

Ein leidiges Thema der letzten Jahre, unser in Teilen desolate Straßenbeleuchtung, wird nun endlich durch moderne LED-Leuchten ersetzt. Der Siedlerweg in Struveshof war der Prototyp, aktuell folgen jetzt der Jagd- und der Wieselweg, die Rhein-, Oder-, Elbe- und Emsstraße.

Aktuell liegt die Priorität beim Austausch der teilweise bis zu 80 Jahre alten Beleuchtungen mit Holzmasten und Freileitungen. Nachfolgend werden wir uns um die alten Betonmasten und abschließend um den Austausch energieintensiver Leuchtköpfe kümmern.

Der Dachsweg als zweite Fahrradstraße wurde fertiggestellt und die Kindertagesstätte Märchenland in Teilen saniert. Zudem ist durch das Diakonissenhaus die neue Kita Himmelsleiter im Hirschweg fertig gestellt worden und ist aktuell auch schon in Betrieb. Im Juni wird dort offiziell Einweihung gefeiert.

Es gibt aber auch Dinge, die passieren und nicht sofort sichtbar sind. Das Land Brandenburg hat im vergangenen Jahr durch eine starke Vereinfachung der Vergabeordnung den Rahmen für Entbürokratisierung und Direktvergaben von Lieferungen und Leistungen gesetzt. Diese Rechtsgrundlage haben wir in der Stadtverwaltung Eins zu Eins, ohne zusätzliche Hürden, übernommen. Das reduziert Aufwand in der Verwaltung und bietet die Chance der direkten Vergabe von Leistungen an Unternehmen hier vor Ort.

Wir werden den Weg der Digitalisierung und der Entbürokratisierung hier in Ludwigsfelde konsequent fortsetzen. Die Einführung eines neuen Haushaltssystems und eines Dokumentenmanagementsystems stehen bereits in den Startlöchern. Im März wurde die Domain- und Netzwerkinfrastruktur zur Erhöhung der IT-Sicherheit migriert.

Nicht zuletzt möchte ich auf ein weiteres kritisches Thema hinweisen. Unsere Freiwillige Feuerwehr, mit Ihren 9 Ortswehren, ist im vergangenen Jahr zu 612 Einsätzen ausgerückt. Das waren 612 Einsätze für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt. Hierfür möchte ich den Kameradinnen und Kameraden meine aufrichtige Anerkennung und Dankbarkeit zum Ausdruck bringen.

Umso mehr freue ich mich daher, dass wir in diesem Jahr das neue Gerätehaus in Siethen seiner Nutzung übergeben werden und die Machbarkeitsstudie zur Erweiterung der Feuerwache in der Kernstadt eine gute Entscheidungsgrundlage und Entwicklungsperspektive bringen wird.

Was wäre Ludwigsfelde aber ohne das Ehrenamt, ohne die Menschen, die sich für uns, für das Gemeinwohl engagieren? Sport im Ort war im vergangenen Sommer wieder ein Spiegelbild genau dieses Engagements. Mit wie viel Begeisterung einerseits die Vereine Ihre Möglichkeiten präsentierten und mit wie viel Freude dies von den Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern aufgenommen wurde, war zum zweiten Mal toll zu erleben.

Und dann natürlich – da war ja noch was: Sound City! Was für ein Fest! Wie viele glückliche und emotionale Momente an diesen drei Tagen! Es war für uns eine Ehre und Freude dieses Festival ausrichten zu dürfen. Die Begeisterung, mit der Künstlerinnen und Künstler ihr Können präsentierten und die Dankbarkeit und Freude der Gäste aus Ludwigsfelde und außerhalb unserer Stadt setzten Maßstäbe und wird sich in dieser Form nicht so schnell wiederholen lassen.

Ich danke allen, die dieses Fest für uns und unsere Gäste ermöglicht haben. Die vielen Dankesbriefe und E-Mails die ich nach dem Festival vertretend für alle ehrenamtlichen und hauptamtlichen Unterstützer und Aktiven, Sponsoren und Mitarbeitende aus meiner Verwaltung erhalten habe, zeigten mir Eins – wir sind eine starke Gemeinschaft, die gemeinsam viel erreichen kann, wenn wir gemeinsame Ziele vor Augen haben!

Mit dieser Erfahrung stellen wir uns in diesem Jahr neuen Herausforderungen, die für die Zukunft unserer Stadt bedeutend sind. Dabei war der Start in diesem Jahr alles andere als erfreulich. Ausgehend von einem massiven Einbruch bei unserer stärksten Einnahmequelle, der Gewerbesteuer musste der Haushalt für das Jahr 2026 grundlegend überarbeitet werden.

Nach intensiven Beratungen und dem ein oder andren schmerzlichen Einschnitt ist es uns aber gelungen, das Zahlenwerk tragfähig zu konsolidieren. Dabei möchte ich auf zwei wichtige Aspekte verweisen. Erstens: alle laufenden Projekte sind ausfinanziert und können uneingeschränkt fortgesetzt werden. Und zweitens stand das Thema Steuererhöhungen, also Aufgabenerledigung durch höhere Lasten für Unternehmen oder Bürgerinnen und Bürger zu keinem Zeitpunkt zur Debatte!

Und, es gibt noch einen Punkt über den wir reden müssen: Jetzt in Erkenntnis der aktuellen Situation einfach zur Tagesordnung überzugehen, wäre fahrlässig und gefährlich! Wir müssen uns bewusst sein, dass die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt und die Sicherung unserer Lebensqualität maßgeblich von unserer eigenen Wirtschafts- und Finanzkraft abhängen wird.

Ich habe von denjenigen, die in den letzten Jahren immer wieder riefen, es reicht doch jetzt, wir brauchen kein Wachstum und keine weiteren Ansiedlungen nicht einen Vorschlag vernommen, wie wir unsere finanziellen Herausforderungen lösen! In Zeiten, in denen die Kassen bei Bund, Land und Kreis erkennbar klamm werden, in denen der Länderfinanzausgleich neu verhandelt werden soll, tun wir gut daran, uns auf unsere Stärken und Potentiale zu besinnen und diese aktiv zu nutzen!

Beim Frühjahrsempfang 2024 habe ich hier von Mut und Zuversicht gesprochen. Genau mit diesem Mut und dieser Zuversicht stellen wir uns Herausforderungen und lösen unsere Aufgaben. Ich lade Sie ein dabei mitzumachen.

Bei der Entwicklung unserer Stadt aber nur auf Wohnungsbau und Wirtschafsansiedlung zu setzen wäre ebenso falsch. Entwicklung heißt eben auch Sicherung unserer Lebensqualität, die Stärkung der sogenannten weichen Standortfaktoren.

Mit diesem Leitgedanken zeigen sich aktuell auch schon wieder neue Möglichkeiten. Dank einer Zuwendung des Kultusministeriums und unserer Eigenmittel wird eine neue Dauerausstellung für das Museum konzipiert und umgesetzt.

Das Projekt „Zeitgut“ ist erfolgreich in den alten Pavillons in der Theodor-Fontane-Straße gestartet. Dort wollen wir mit Ihnen einen neuen Ort der Begegnung schaffen.

Die Erschließung um den Zukunftspark wird unter Federführung der IPG bis zum Jahresende abgeschlossen und die Bauanträge für die ersten Gebäude dieses Technologie-Campus werden dieses Jahr gestellt. Die Vorbereitungen für den Umbau des Bahnhaltepunktes Birkengrund werden planerisch vorangetrieben. Das ist gut, denn ab Dezember dieses Jahres wird dort, startend ab dem Bahnhof Ludwigsfelde, der RE5 als dritter Zug pro Stunde in Richtung Berlin Hauptbahnhof halten.

Ich habe Ihnen vor Jahren versprochen, mich für den Bau der S-Bahn nach Ludwigsfelde einzusetzen. Bei drei Zügen pro Stunde im S-Bahn-Tarif sind wir schon angekommen. Eine gute Nachricht für die tausenden Pendlerinnen und Pendler jeden Tag!

Ja, und nun sind wir bei dem Thema des heutigen Abends, nein der kommenden Jahre – der Kinderfreundlichen Kommune angekommen.

Mit dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Ludwigsfelde vom 5. Oktober 2021 und dem Abschluss der Vereinbarung am 01. Juli 2022 bekannte sich die Stadt zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention auf kommunaler Ebene und zur Teilnahme am Vorhaben Kinderfreundliche Kommune. Ich gebe zu, das ist schon eine Weile her, aber der Ausbau der sozialen Infrastruktur wie Kitas und Schulen als gesetzlicher Auftrag war vorher sicherzustellen.

Derzeit befinden wir uns in der Phase der Erarbeitung des Aktionsplans. Der mit vielen von Ihnen erarbeitete Entwurf der Ziel- und Maßnahmenplanung wurde im Januar 2026 zur Ersteinschätzung beim Verein Kinderfreundliche Kommune e.V. eingereicht. Die Rückmeldung des Vereins stufte die Ziel- und Maßnahmenplanung als sehr ausführlich und umfangreich ein. Die fachlichen Hinweise der Sachverständigen sind in den Aktionsplan eingearbeitet.

Jetzt wird die überarbeitete Fassung dieses Plans der Stadtverordnetenversammlung zur Entscheidung vorgelegt und nachfolgend erfolgt die endgültige Entscheidung des Vereins über die Verleihung des Siegels „Kinderfreundliche Kommune“, das dann in einem offiziellen Rahmen an die Stadt übergeben werden soll.

Es geht aber nicht vordergründig um die Verleihung eines Siegels, es geht darum eine Aufgabe, eine Herzensangelegenheit anzunehmen und erlebbar umzusetzen. Ludwigsfelde versteht Kinder und Jugendliche als aktive Mitgestalterinnen und Mitgestalter der Stadtgesellschaft und investiert damit gezielt in eine gerechte, lebenswerte und zukunftsfähige Kommune.

Hierbei werden wir die Kinder und Jugendlichen partizipativ zur Umsetzung ihrer Ideen und Wünsche einbeziehen. Dies soll auch durch einen Kinder- und Jugendrat, nach dem Vorbild von Bürgerräten erfolgen. Ich bin fest davon überzeugt, dass es uns gelingen wird, Kinder und Jugendliche zu finden, die sich für die Umsetzung ihrer Ideen und Wünsche einbringen werden.

Wenn Sie mich fragen, woher ich diese Überzeugung nehme, ist die Antwort ganz einfach: Weil wir es schon erfolgreich praktiziert haben. Ein gutes Beispiel dafür sind die Azubi-Wettbewerbe in den vergangenen Jahren. Es war fantastisch, mit welcher Freude und Begeisterung Azubis verschiedener Unternehmen Ideen erarbeitet und selbstbewusst präsentiert haben. Kreativität, Verantwortungsbereitschaft, gemeinsames Handeln all das, was wir von jungen Menschen erwarten, ist in diesem Projekt sichtbar!

Zweites positives Beispiel: Azubi-Wohnen. Ausgehend von der Situation, dass Ausbildungsverträge zwischen Unternehmen und zukünftigen Fachkräften oft an dem Thema ausbildungsnaher Wohnplatz gescheitert sind, hat sich die Wirtschaftsförderung der Stadt dieser Aufgabe gestellt und das Projekt Azubi-Wohnen initiiert. Hierbei soll nicht genutzter Wohnraum – ehemalige Kinder-, oder Gästezimmer in Wohnungen oder Eigenheimen an Auszubildende vermietet werden. Sozusagen ein Generationen-Wohnen im kleinen Maßstab. Dieses Projekt wird, gefördert vom Land Brandenburg, durch eine Projektkoordinatorin und zusätzlich durch eine Sozialarbeiterin begleitet.

Und was soll ich Ihnen sagen? Es funktioniert! Das Projekt ist noch gar nicht richtig losgelaufen, schon gibt es die ersten bereitwilligen Zimmervermieter und auch von Seiten der Unternehmen kommen bereits die ersten Anfragen für zukünftige Auszubildende.

Heute starten wir auch die Abstimmung zu den eingereichten Vorschlägen zum Bürgerhaushalt, der dieses Jahr ganz im Zeichen der Kinderfreundlichen Kommune steht. Dazu werden wir Ihnen im zweiten Teil des Programms noch einige Erläuterungen geben.

Die kinderfreundliche Kommune wird ein weiterer wichtiger Meilenstein in der Entwicklung von unserem Ludwigsfelde. Sie wird nicht nur das Leben der Kinder und Jugendlichen befördern, sondern eine Bereicherung für alle Generationen unserer Stadt sein. Ich lade Sie alle ein, sich in diese Entwicklung aktiv einzubringen.

Zum Schluss möchte ich Ihnen allen herzlich für Ihre Unterstützung bei der Stärkung des Gemeinwohls in unserer Stadt mit seinen Ortsteilen danken. Sie sind heute Abend die Repräsentantinnen und Repräsentanten unserer Stadtgesellschaft. Tauschen Sie sich aus – stärken Sie das Netzwerk in Ludwigsfelde.

Und eines noch zum Schluss: Bleiben Sie optimistisch, denn es sind stets die Optimisten die Zukunft erfolgreich gestalten!

Ich danke Ihnen sehr für Ihre Aufmerksamkeit!

Auch der Bürgerhaushalt steht in diesem Jahr ganz im Zeichen von Kindern und Jugendlichen. Stadtmarketingmitarbeiterin Nadja Halbauer stellte die diesjährige Abstimmungsphase vor, die offiziell mit dem Frühjahrsempfang startete, und lud die Gäste ein, direkt vor Ort ihre Stimme abzugeben. Bis zum 16. Mai können Bürgerinnen und Bürger nun aus 18 Projekten wählen, die Kindern und Jugendlichen in Ludwigsfelde zugutekommen sollen.

Moderatorin Corinna Buchholz führte mit Charme, Humor und spürbarer Souveränität durch den Abend. Für den musikalischen Rahmen sorgten die Young Voices Brandenburg, der Landesjugendpopchor Brandenburgs. Die jungen Sängerinnen und Sänger begeisterten das Publikum mit starken Stimmen und gaben zugleich einen Ausblick auf ihr Konzert am 29. August im Klubhaus.

Sichtlich überrascht wurde Siegmund Swoboda von Bürgermeister Igel auf die Bühne gebeten. Der Geschäftsführer des Ludwigsfelder Unternehmens Arimex Plattenwärmetauscher-Service GmbH wurde noch einmal für den Gewinn des Wirtschaftspreises Teltow-Fläming in der Kategorie Industrie und Gewerbe gewürdigt. Das Familienunternehmen hatte die Auszeichnung im vergangenen Jahr erhalten und wurde dafür im Saal des Klubhauses noch einmal mit großem Applaus gefeiert.