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Nachverdichten - aber wie?!

Mittwoch, 28.08.2019

Modellvorhaben Exwost soll darauf Antworten geben

Seit Januar 2017 nimmt Ludwigsfelde an einem bundesweiten Modellvorhaben im Forschungsfeld des experimentellen Wohnungsbaus im Städtebau (kurz ExWoSt) teil. Seitdem versucht die Stadt im Rahmen des Programms geeignete Methoden zu entwickeln, um der stetig steigenden Wohnungsnachfrage zu begegnen. Ludwigsfelde ist eine von acht Modell-Kommunen bundesweit – die kleinste und einzige im Osten. Die Stadt hofft, im Rahmen dieses Modellvorhabens, Lösungen für den bestehenden und kommenden Zuzug zu finden.

Dabei soll herausgefunden werden, ob und wie bisher untergenutzte Flächen im Stadtgebiet bebaut werden könnten. Bei einem Bürgerforum im April dieses Jahres wurden für vier Flächen an der Friedrich-Engels-Straße und der Clara-Zetkin-Straße Entwürfe und Konzepte durch verschiedene Architekturbüros unter dem Leitbild „Urbanität im Grünen“ erarbeitet.

Die damaligen Skizzen waren bewusst provokant, um die Reaktion der Bürger einzufangen, denn „das Thema Nachverdichtung wirkt auf die Bewohner oft wie eine Bedrohung. Wenn sie dann aber sehen, dass auch ihre Wünsche berücksichtigt werden können, stehen die Anwohner dem Thema offener gegenüber“, erklärt Leiterin der Stabsstelle Bauleitplanung, Kirsten Bös. Aktuell handelt es sich jedoch in erster Linie um ein Forschungsprojekt ohne konkretes Bauvorhaben. Im Herbst soll es nun ein weiteres Bürgerforum zu dem Thema geben, um mit den Bürgern im Gespräch zu bleiben. „Bis dahin werden auf den Flächen im Innenhof der Clara-Zetkin-Straße keine Umsetzungsaktivitäten stattfinden“, so Bürgermeister Andreas Igel.