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Igel über Wildschweine

Freitag, 11.01.2019

RBB Moderator Attila Weidemann zu Gast in Ludwigsfelde

Nach vielen grauen Januartagen, mit Regen und Graupel, ließ sich die Sonne gestern Nachmittag wieder in Ludwigsfelde blicken. Nichts mit Sauwetter, dafür aber schweinekalt. Perfekte Voraussetzungen für ein Filmteam des RBB um Moderator Attila Weidemann, nach Ludwigsfelde zu kommen und über die Wildschweine im Stadtgebiet zu berichten.

Zunächst besuchte das RBB-Team Jäger Günter Felgentreu in auf seinem Acker in Siethen. Laut Felgentreu sei die Population aktuell sehr hoch und die Unruhe in den Wäldern, auch durch den immer häufiger auftretenden Wolf, immer größer.

Nach seinem Besuch in Siethen besuchte Weidemann den Stadtaktivpark in Ludwigsfelde und machte sich vor Ort ein Bild von den dort sehr aktiven Schweinen. Der für den Bericht eingeladene Bürgermeister Andreas Igel erklärte, dass die Ende des letzten Jahres angebrachten Vergrämungsmittel nicht den Effekt erbracht hätten, den man sich eigentlich erhofft habe. Nun werde an der Waldgrenze zum Park ein rund 150 Meter langer Stabmattenzaun errichtet, um das Schwarzwild zurückzuhalten.

Dass sich Wildschweine immer mehr in die Städte wagen, liegt zum einen daran, dass der Mensch die Lebensräume immer stärker einengt, aber zum anderen auch sehr sorglos mit Essensresten umgeht und dadurch das Wild anlockt, wodurch es sich sehr schnell an "den Luxus" gewöhnt.

Bei allen Diskussionen rund um die Wildschweine in Ludwigsfelde und die Schäden, die die Tiere anrichten, müssen sich alle Ludwigsfelderinnen und Ludwigsfelder bewusst sein, dass nahezu das gesamte Stadtgebiet zu früheren Zeiten bewaldet war und dass der Lebensraum der Tiere nicht erst durch die Waldsiedlung oder den Rousseau-Park eingegrenzt wurde.

"Die Tiere gehören in unsere Heimat und sind Teil unseres Kulturguts - wir müssen damit umgehen", so Bürgermeister Igel zum Ende des Beitrags.

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Den Nachrichtenbeitrag vom 10.01.2019 können Sie in der RBB Mediathek noch einmal ansehen. Ab Minute 25:17 beginnt der Beitrag aus Ludwigsfelde.

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