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Erstes Wildstaudenbeet eröffnet

Montag, 27.05.2024

Kooperation zwischen Ludwigsfelder Kieze e.V. und Stadt Ludwigsfelde

Im Sperberweg in der Ludwigsfelder Waldsieldung ist in den letzten zwei Monaten mit viel Fleiß und Engagement ein Wildstaudenbeet entstanden. Die Stadt Ludwigsfelde und der Verein „Ludwigsfelder Kieze e. V.“ haben für dieses ökologische Projekt Hand in Hand gearbeitet. Entstanden ist ein Beet, das für viele Tiere den idealen Lebensraum bietet und das an die trockenen und sonnigen Bedingungen in unserer Region angepasst ist.

Die Fläche, die ungefähr 20 Quadratmeter groß ist, wurde zuvor sorgfältig abgesteckt, die Erde vom Kommunalservice ausgeboben und ausgetauscht, es wurden Umrandungssteine geliefert und vom Verein „Ludwigsfelder Kieze e.V.“ verbaut. Der Verein hat anschließend 70 heimische Wildstauden- und pflanzen eingesetzt, die nun bald in ihrer vollen Pracht erblühen und Insekten sowie Kleinstlebewesen ein vielfältiges Nahrungs- und Behausungsangebot bieten. Es war dem Verein ein Anliegen, einen weiteren Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt zu leisten.

„Ich freue mich sehr, dass die Bürgerinnen und Bürger ihre Nachbarschaft aktiv und vor allem gemeinsam mitgestalten. Wenn eine Idee wie diese zur Umsetzung kommt, dann zeigt das ein großes Maß an Einsatzbereitschaft, Leidenschaft und Verbundenheit mit dem eigenen Wohnumfeld, die wir als Stadt immer gern mit Material und Personal unterstützen. Gleichzeitig zeigt das Wildstaudenbeet, dass man mit relativ wenig Aufwand ein kleines Paradies schaffen kann, das in vielen Gärten leicht nachzubauen ist und anschließend wenig Pflege benötigt“, hofft Bürgermeister Andreas Igel auf Nachahmer des Wildstaudenbeetes.

Ein besonderes Highlight ist auch das angrenzende Sandarium. Dieser Lebensraum, der auf den ersten Blick eher karg wirkt und an einen Sandkasten erinnert, wird speziell von Wildbienen als Nistmöglichkeit genutzt – es ist für ihre Bedürfnisse angelegt worden. Von den rund 600 in Deutschland lebenden Wildbienenarten nisten rund die Hälfte im Boden oder in Steilwänden. Gut 100 Wildbienenarten suchen sich ihre Kinderstuben in markhaltigen Pflanzenhalmen oder im Totholz.

Der Verein wünscht sich mehr Projekte wie diese und hofft, dass es zu einem lebendigen Nachbarschaftsprojekt heranwächst.