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Einzelanfertigungen für Sonderwünsche

Freitag, 14.09.2018

Teil 12/13: Harald Müller Metall - Einzelanfertigungen für Sonderwünsche

 

Manchmal muss es schnell gehen in der Ludwigsfelder Metall-Sonderfertigung GmbH

Was haben Jim Knopf, die Tribute von Panem und die Monuments Men gemeinsam? Es sind Kinofilme, stimmt. Gedreht wurden die Streifen, zumindest teilweise, in den Babelsberger Filmstudios. Und deshalb verbindet sie noch etwas: In allen drei Spielfilmen sowie in vielen anderen sind Kulissen oder Bauten von der Ludwigsfelder Firma Harald Müller Metall-Sonderfertigung zu sehen. Für den Fantasyfilm "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" fertigten die Ludwigsfelder beispielsweise diverse Blechteile für die Lokomotive Emma. Mit ihr erleben  Lukas und Jim gemeinsam viele Abenteuer.

Auf solche und ähnliche Sonderkonstruktionen, die Fertigung von Einzelstücken und von Kleinserien aus Metall ist das Unternehmen Harald Müller mit mehr als 30 Mitarbeitern spezialisiert. Der Einsatz modernster Technik – vom CNC-Bearbeitungszentrum über das Laserschneiden und Präzisionsbiegen bis zur Metallbearbeitung mittels Wasserstrahlschneiden – macht es möglich. Beispielsweise kann die Wasserschneidanlage mit Hilfe eines speziellen feinkörnigen Sandgemisches aus Australien Metalle wie Edelstahl und Aluminium aber auch Glas, Keramik, Stein und Kunststoffe trennen. Dabei wird mit einem Wasserduck von 6.000 bar gearbeitet. Zum Vergleich: aus dem heimischen Leitungshahn fließt das Wasser mit ca. 6 bar.

Viele Teile werden im Unternehmen als Sonderauftrag einmalig, oft auch kurzfristig angefertigt. Dazu gehören beispielsweise auch die Metallelemente für das sogenannte mock-up der geplanten neuen Berliner S-Bahn-Waggons. Das heißt, in Ludwigsfelde entstand ein Rohbau als Vorführmodell, ein mock-up also, um vor der Serienfertigung die Funktionen der künftigen Waggonteile zu präsentieren und zu prüfen.

Aber nicht nur Siemens, das Studio Babelsberg, das KaDeWe und die Messe Berlin gehören mit ihren speziellen Wünschen zu den Auftraggebern des mittelständischen Unternehmens. Auch Metallbauarbeiten für das Berliner Olympiastadion, Vodafone und Coca Cola und das Deutsche Technikmuseum Berlin wurden hier schon bearbeitet. Für das Technikmuseum hat die Firma beispielsweise Ausstellungstechnik zur Präsentation von Museumsstücken angefertigt, darunter auch Metallhalterungen für historische Flugzeuge. Eines dieser Exponate, das sich derzeit noch im Ludwigsfelder Metallbaubetrieb befindet, kann zur Nacht für Neugierige am 15. September bewundert werden. Neben dem Originalflugzeug von einst sind auch Flugmodelle des Ludwigsfelder Modelflugclub 1990 e.V. am Samstag zu sehen. Mitglieder des Vereins werden zur Nacht dür Neugierige mit den Kindern Modelle basteln.