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Reges Treiben herrschte zum Internationalen Museumstag am Sonntag rund um das Stadt- und Technikmuseum am Bahnhof. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher waren gekommen, um u.a. gemeinsam mit dem Museumsteam und den „Freunden der Industriegeschichte“ ein besonderes Stück Ludwigsfelder Geschichte zu feiern.
Bürgermeister Andreas Igel eröffnete das Museumsfest offiziell und hob dabei die Bedeutung des Museums hervor, das sich in einem der ältesten städtischen Gebäude befindet. Gleichzeitig dankte er dem Museumsteam sowie den zahlreichen Partnern für die enge und intensive Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren, von der das städtische Museum enorm profitiere.
Eines der großen Highlights des Tages war dann die Präsentation der restaurierten „Dieselameise“. Das historische Fahrzeug wurde in den 1950er Jahren in Ludwigsfelde gebaut und gilt als Vorläufer des später bekannten Multicars. Bereits 2022 hatte die Stadt das Fahrzeug von einem Weinbauern an der deutsch-polnischen Grenze erworben. Seitdem arbeiteten die „Freunde der Industriegeschichte“ intensiv an der Restaurierung.
Zum Museumsfest konnte die Dieselameise nun erstmals öffentlich vorgeführt werden, auch wenn technisch noch nicht alles perfekt funktionierte. So musste der Motor zunächst u.a. mit Unterstützung des Bürgermeisters angeschoben werden, ehe das historische Fahrzeug schließlich wieder tuckerte.
Ein weiterer Höhepunkt war die Eröffnung der neuen Wechselausstellung „Benzinkuh und Gleitboot“. Die Ausstellung wurde vom wissenschaftlichen Volontär des Museums kuratiert und widmet sich kreativen Eigenbauten in der DDR auf Basis der Ludwigsfelder Roller „Wiesel“, „Pitty“, „Troll“ und „Berlin“.
Auch das Museumsteam zeigte sich mit rund 400 Besucherinnen und Besuchern sehr zufrieden und freut sich auf das nächste große Highlight: Am 8. und 9. August findet in Ludwigsfelde das mittlerweile 20. IWL-Motorrollertreffen statt. Dann werden erneut hunderte historische Roller aus Ludwigsfelder Produktion in der Stadt erwartet.