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An der Bushaltestelle „Stadtverwaltung“ in der Potsdamer Straße sind die Bauarbeiten aktuell gut sichtbar. Im Rahmen einer seit März 2025 laufenden Maßnahme werden ältere Bushaltestellen in der Stadt mit sogenannten taktilen Elementen im Boden ausgestattet. Diese erleichtern insbesondere blinden und sehbehinderten Menschen die Orientierung und helfen ihnen, sich sicherer im Haltestellenbereich zu bewegen.
Bislang wurden sieben ältere Bushaltestellen mit diesem Bodenleitsystem nachgerüstet. Dazu gehören die Haltestellen „Ärztehaus“ und „Waldstadion“ in der Straße der Jugend (jeweils beide Fahrtrichtungen) sowie der Überweg am Ärztehaus. In der Potsdamer Straße wurden bereits die Haltestellen „Zentrum“ in beiden Fahrtrichtungen und „Stadtverwaltung“ in Fahrtrichtung Zossen umgebaut.
Die Haltestelle „Stadtverwaltung“ in Fahrtrichtung Potsdam befindet sich derzeit als vorerst letzte Haltestelle dieser Baumaßnahme im Umbau. Die Gesamtkosten für den Umbau der acht Bushaltestellen und des Überwegs belaufen sich auf rund 100.000 Euro. Bei der Planung wurden der Behinderten- und Seniorenbeirat sowie die Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming (VTF) einbezogen.
Wo es sinnvoll und umsetzbar ist, sollen künftig weitere Haltestellen barrierefrei und mit taktilen Elementen umgebaut werden. Bei älteren Anlagen sind dagegen häufig umfangreichere und kostenintensivere Umbauten erforderlich. Bei der Errichtung neuer Haltestellen werden die geltenden Standards bereits berücksichtigt.