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Mit Beginn des neuen Schuljahres ist die Regenbogen-Grundschule mit der Buslinie 705 erreichbar. Die direkte Busanbindung über die Haltestelle „Damsdorfer Heide“ ist das Ergebnis eines längeren Abstimmungsprozesses, bei dem sich die Stadt Ludwigsfelde seit Anfang 2025 beim Landkreis Teltow-Fläming und der Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming (VTF) für eine Busanbindung einsetzt hat.
Die zusätzliche, neue Fahrt 105 der Linie 705 erreicht die Haltestelle „Damsdorfer Heide“ ab kommender Woche bereits um 7:07 Uhr – der Unterricht an der Regenbogen-Grundschule beginnt hingegen erst um 8:00 Uhr. Nach Bekanntwerden der Nachricht kam es zu mehreren Anfragen von Eltern.
„Wir wollen eine Lösung finden, die vor allem familienfreundlich ist. Gleichzeitig sind wir froh, dass es uns nach langen Bemühungen gelungen ist, überhaupt eine direkte Busanbindung zur neuen Regenbogen-Grundschule zu schaffen“, erklärt Bürgermeister Andreas Igel. „Unser Ziel ist es, die Fahrzeiten zum Winterfahrplan anzupassen.“
Für die Kinder, die ab kommender Woche mit dem Bus 705 zur Schule fahren, ist eine Betreuung bis zum Unterrichtsbeginn sichergestellt. Der Frühhort öffnet bereits um 6:00 Uhr. Damit müssen die Schülerinnen und Schüler auch in der kalten Jahreszeit nicht im Freien auf den Unterrichtsbeginn warten.
Mehrere Anforderungen müssen für Fahrplananpassung zusammenpassen
Die Planung und Organisation des Schulbusverkehrs liegt allein beim Landkreis Teltow-Fläming beziehungsweise der Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming (VTF). Die zusätzliche Buslinie ist auch auf den früheren Unterrichtsbeginn der Theodor-Fontane-Schule abgestimmt. Außerdem muss der Bus eine gute Anbindung an die Regionalbahn gewährleisten. Hinzu kommt, dass sich die Unterrichtszeiten der Schulen laut Schulbeförderungssatzung des Landkreises an den Busfahrplänen orientieren sollen. Die Unterrichtszeiten werden wiederum von den Schulen selbst festgelegt.
Trotz umfangreicher Anforderungen der vielen Beteiligten bleibt Bürgermeister Igel optimistisch: „Ich bin zuversichtlich, dass wir in offenen und ehrlichen Gesprächen mit allen Beteiligten eine gute Lösung finden können. Dabei müssen der Schulbeginn, die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler und der Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr zusammen betrachtet werden.“
Ursprünglich sollte die Linie 705 wie gewohnt über die Potsdamer Straße fahren und an der Haltestelle „Salvador-Allende-Straße“ halten. Von dort wäre die Schule noch knapp einen Kilometer entfernt gewesen. Fortan fahren drei Busse zeitlich fast identisch aus Ahrensdorf über den Rousseau-Park in Richtung der Schulen. Die verschiedenen Routen der Busse werden mit unterschiedlichen Farben und deutlichen Hinweisen gekennzeichnet sein, sodass alle Schülerinnen und Schüler in den richtigen Schulbus einsteigen.