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Wie kann gesellschaftlicher Zusammenhalt gelingen? Und was braucht es, damit Menschen auch bei unterschiedlichen Meinungen miteinander im Gespräch bleiben? Mit diesen Fragen beschäftigten sich Bürgermeister Andreas Igel sowie die Landtagsabgeordneten Marcel Penquitt und Matthias Steinfurth bei ihrem Besuch in der Produktionsschule Ludwigsfelde. Im Mittelpunkt des Treffens stand das Projekt „Miteinander – Füreinander“ sowie eine Idee von Udo Rickel: Stelen, die bewusst provozieren, zum Nachdenken anregen und damit einen Dialog über gesellschaftliche Werte und persönliche Haltung fördern sollen.
Die ungewöhnlichen Objekte sollen nicht einfach Antworten liefern, sondern vor allem eines bewirken: Menschen miteinander ins Gespräch bringen.
Dass dieses „Miteinander“ nicht nur ein gesellschaftliches Schlagwort ist, sondern im Alltag gelebt werden kann, zeigte sich auch beim gemeinsamen Besuch des Suppenschuppens. Zusammen mit Gästen des Mittagstisches kamen die Besucher bei einer Mahlzeit miteinander ins Gespräch. Dabei wurde deutlich, wie unkompliziert Begegnung entstehen kann, wenn Menschen an einem Tisch zusammenkommen.
Der Besuch bot zugleich Gelegenheit, über die Bedeutung und Zukunft von Produktionsschulen zu sprechen. Diese verbinden praktische Arbeit, Bildung und sozialpädagogische Begleitung und schaffen damit Chancen für junge Menschen, die im klassischen Bildungssystem häufig nur schwer ihren Weg finden.
Am Ende des Treffens stand eine gemeinsame Erkenntnis: Produktionsschulen schaffen Perspektiven, bringen Menschen zusammen und leisten einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft. Damit dieses Konzept auch künftig erfolgreich wirken kann, braucht es verlässliche Rahmenbedingungen und eine langfristige Perspektive.
„Miteinander. Füreinander.“ – das Motto des Projekts wurde an diesem Tag nicht nur diskutiert, sondern ganz praktisch gelebt. Im Gespräch, beim gemeinsamen Essen und im Austausch über die Zukunft.
Text & Bilder: GAG Klausdorf gGmbH