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Spuk in der Schule

Mittwoch, 21.06.2023

Theateraufführung der Gebrüder-Grimm-Grundschule begeistert Zuschauer

Nach vier Jahren Pause konnte eine über 20-jährige Tradition in der Gebrüder-Grimm-Grundschule in Ludwigsfelde endlich wiederaufleben: Ein Spukmärchen, aufgeführt von 60 Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 1 bis 6 und inszeniert von den beiden Musiklehrerinnen Katrin Ost und Kerstin Piechotka, wurde innerhalb eines Schuljahres auf die Bühne gebracht und Mitte Juni erfolgreich uraufgeführt.

„Im Fazit konnten wir Pädagogen wieder feststellen, wie wichtig es ist, Kindern eine Bühne zu bieten, um die kleinen und größeren Begabungen eines Jeden zu erkennen und nachhaltig zu fördern. Wir konnten sichtbar spüren, wie einige Schüler/Innen und Schüler in ihrer Persönlichkeit gewachsen sind, wie soziale Kompetenzen im Miteinander gestärkt und gefestigt wurden, wie Kinder über sich hinausgewachsen sind. Das macht uns unwahrscheinlich Stolz“, freute sich Schulleiterin Kerstin Piechotka über die wirklich gelungenen Theateraufführungen der Schüler.

Den Abschluss bildete ein einwöchiges Theaterprojekt mit den jungen Chor- und Theaterkindern. Für diese Schülerinnen und Schüler wurde der Unterricht im Klassenraum zum Projektunterricht in der Turnhalle. Diese wurde komplett zu einem Theatersaal (Spukschloss) umgestaltet und war als Sportstätte nicht mehr zu erkennen. Frau Kutzera, eine Honorarkraft aus dem Budget unserer verlässlichen Halbtagsgrundschule, war die Meisterin dieser Objektverwandlung. Sie begleitet die Schule dabei bereits seit vielen Jahren. Auch die Kostümierung eines jeden Kindes wurde durch sie mit viel Mühe zum Detail hergestellt und mit gebührendem Applaus honoriert und bewundert. Die Kinder verwandelten sich in Vampire, Fledermäuse, Skelette, Geister und Ratten.

Nach zwei Tagen sehr anstrengender Proben, dem Üben von Aufstellungen, erstmaliges Schlüpfen in die Kostüme, Schminkaktionen, dem Stehen auf der Bühne, Singen ins Mikrofon, stieg die Nervosität, Anspannung aber auch Vorfreude bei allen großen und kleinen Beteiligten. Innerhalb der Schule machte sich auch bei den anderen Schülerinnen und Schülern eine Neugierde breit, denn es wurde kaum etwas verraten.

Mit der Uraufführung folgten dann an zwei Tagen insgesamt sechs Aufführungen. Die Vormittage wurden für die Schülerinnen und Schüler der Schule und für angemeldete Kitagruppen der Stadt Ludwigsfelde freigehalten. An den beiden Nachmittags- bzw. Abendvorstellungen wurde unser Theatersaal von Eltern, Großeltern, Verwandten, Freunden und anderen Interessierten komplett gefüllt. Die geübten Sprechtexte, die verschiedenen und umfangreichen Lieder mit vielen Solosänger/Innen, sowie die Tanzchoreografien der insgesamt vier einstudierten Tänze wurden fast fehlerfrei und mit enorm hoher Fertigkeit präsentiert. Man konnte von Vorstellung zu Vorstellung sogar noch eine Steigerung erkennen.

Die Schauspieler/Innen gaben alles und wurden mit tatsächlicher Bewunderung von eigenen Mitschüler/Innen und Eltern mit viel Applaus und anerkennenden Worten gebührend gefeiert. Der Vorstand des schuleigenen Fördervereins versorgte die Zuschauer im Anschluss der Veranstaltungen mit Getränken, Kuchen und Würstchen und lud damit zu einem angenehmen Ausklang ein.

Dass ein solches Projekt nicht allein umsetzbar ist, weiß Schulleiterin Kerstin Piechotka: „Vielen Dank an alle Beteiligten, die im Hintergrund mit großem Engagement in ihrer Freizeit agiert haben! Nur vier Schultern können solch ein Ereignis nicht stemmen. Dazu gehören Eltern, Ehrenämtler/Innen, Lehrkräfte, der Hausmeister, die Sekretärin, sowie unsere Schulsozialarbeiterin.“