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Stadt kann Fläche für einen Schulneubau erwerben

Montag, 07.12.2020

Grundstück zwischen Ludwigsdorf und Flussviertel für einen dritten Grundschulneubau geeignet

Die Stadt Ludwigsfelde kann, auf der Grundlage eines Beschlusses der Berliner Abgeordnetenhauses, von den Berliner Stadtgütern ein 3,5 Hektar großes Grundstück zwischen Ludwigsdorf und dem nördlich Teil des Flussviertels erwerben. Damit kann die Frage nach den zukünftigen Grundschulstandorten neu beantwortet werden, denn die Stadt Ludwigsfelde wäre damit im Besitz eines notwendigen Grundstücks, um drei neue Grundschulgebäude für Grundschulen zu errichten, anstatt der bisher zwei geplanten Neubauten.

Im Rahmen der Machbarkeitsstudie zur Schullandschaft in Ludwigsfelde, hat die Stadtverwaltung alle bestehenden Schulstandorte nach räumlichen sowie auch finanziellen Kriterien auf ihre Ausbaufähigkeit untersucht. Im Ergebnis wurde vorgeschlagen, die Anzahl der Grundschulen von derzeit drei auf zukünftig fünf zu erhöhen und gleichzeitig die Zügigkeit – das ist die Anzahl der gleichzeitig neu eingeschulten Klassen an allen Schulen - auf 14 zu erhöhen. Neben dem Ausbau und der Sanierung der Kleeblatt-Grundschule kam die Machbarkeitsstudie zum Schluss, zwei zusätzliche neue Schulen zu bauen, da im Ergebnis die Theodor-Fontane-Grundschule, als auch die Gebrüder-Grimm-Grundschule keine wirtschaftlich vertretbaren Ausbaupotentiale bieten.

Für die Neubauten wurden die Standorte Karl-Liebknecht-Straße, direkt neben der zukünftigen Gesamtschule, und Albert-Schweitzer-Straße, im direkten Umfeld zur Kleeblatt-Grundschule, vorgeschlagen.

„Uns war mit dem Beschluss der Machbarkeitsstudie und dem dazugehörigen Maßnahmebeginnbeschluss schon klar, dass die vorgeschlagene Umsetzung für Ludwigsfelde mit seinen Ortsteilen noch nicht die optimale Variante ist. Die fünf Grundschulen hätten in der Fläche besser über das Stadtgebiet verteilt sein müssen und die verkehrliche Erschließung am Anton-Saefkow-Ring stellte sich zusätzlich problematisch dar. Es fehlte aber an einem passenden stadteigenen Grundstück für den Neubau einer Grundschule im Nordwesten der Stadt. Daher blieb es weiter mein Bestreben, nach Alternativstandorten zu suchen“, so der Bürgermeister.

Mit dem neuen Grundstück zwischen Ludwigsdorf und dem Flussviertel erhält die Stadt einen neuen potentiellen Grundschulstandort im nördlichen Stadtgebiet. Daraus ergeben sich auch neue Potentiale für die umliegenden Wohngebiete im Flussviertel, Ludwigsdorf, dem Rousseau-Park und dem Ortsteil Ahrensdorf. Die mit dem Schulgebäude zu errichtende Sporthalle bietet zusätzliche Kapazitäten die auch für den Freizeit- und Breitensport zur Verfügung stehen werden.

„Das dürfte auch für die Bürgerinnen und Bürger aus dem Ortsteil Ahrensdorf eine sehr gute Nachricht sein, denn es bestehen dort nicht unbegründete Ängste, dass die soziale Infrastruktur des Ortsteils durch die Nachfrage aus den benachbarten Wohngebieten überfordert wird. Aktuell werden in meinem Hause die notwendigen Beschlüsse vorbereitet, mit denen ich mir von den Stadtverordneten die notwendige Zustimmung und die erforderlichen Aufträge für das jetzt mögliche Vorgehen holen möchte“, erläutert Andreas Igel.