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Donnerstag, 15.03.2018

Deutsche Post DHL Group errichtet Paketzentrum in Ludwigsfelde

600 neue tarifgebundene Arbeitsplätze werden geschaffen

Die Deutsche Post DHL Group investiert kontinuierlich in ihr Paketnetz und errichtet im brandenburgischen Ludwigsfelde vor den Toren Berlins ein weiteres Mega-Paketzentrum. Auf 165.000 Quadratmetern Fläche werden ab der geplanten Inbetriebnahme des neuen Standorts im Jahr 2020 bis zu 600 neue tarifgebundene und sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze entstehen. Einen entsprechenden Kaufvertrag über das Grundstück haben die Stadt Ludwigsfelde und das Unternehmen bereits unterzeichnet. Die Sortierkapazität des neuen Paketzentrums wird bei 50.000 Sendungen pro Stunde liegen und somit die beiden bestehenden Paketzentren in Rüdersdorf und Börnicke nochmals verstärken.

„Insbesondere durch den boomenden Onlinehandel wächst der Paketmarkt weiterhin rasant. Um unseren Kunden auch in Zukunft die gewohnt hohe Servicequalität in punkto Zuverlässigkeit und Schnelligkeit zu bieten, knüpfen wir unser Netz immer dichter und investieren kontinuierlich in die Leistungsfähigkeit unserer Paketinfrastruktur. Das neue Paketzentrum, das wir nun in einer Region mit einem besonders ausgeprägten Paketwachstum errichten, ist ein wesentlicher Bestandteil dieser Strategie“, sagt Jürgen Gerdes, Konzernvorstand Post - eCommerce - Parcel der Deutsche Post DHL Group. Schon heute sei das Unternehmen in der Lage, in seinen aktuell 34 Paketzentren über eine Million Pakete in jeder Betriebsstunde zu sortieren. Bis 2020 rechnet die Deutsche Post DHL Group mit einem jährlichen durchschnittlichen Paketwachstum von fünf bis
sieben Prozent.

„Die Entwicklung unseres Industrieparks 4.0 Eichspitze Ludwigsfelde ist auf gutem Wege. Die Ansiedlung eines der bedeutendsten DAX-Unternehmen wird eine Initialzündung für die weitere Entwicklung und Vermarktung des Gebietes sein“, sagt der Bürgermeister der Stadt Ludwigsfelde,Andreas Igel.

Das Grundstück befindet sich im rund 68 Hektar großen Industriepark 4.0 etwa elf Kilometer von der südlichen Stadtgrenze Berlins. Zurzeit wird die Fläche erschlossen, damit der für Sommer 2018 geplante Baubeginn des neuen Paketzentrums abgesichert ist. Im Jahr 2016 hat die Deutsche Post DHL Group in Obertshausen ihr bislang größtes Paketzentrum in Betrieb genommen, das ebenfalls eine Sortierkapazität von 50.000 Sendungen pro Stunde aufweist. Im Sommer 2017 haben die Bauarbeiten für das ebenso leistungsfähige Paketzentrum Bochum begonnen, dessen Inbetriebnahme für 2019 geplant ist.

• Logistikkonzern und Stadt Ludwigsfelde unterzeichnen Kaufvertrag über rund 165.000 Quadratmeter großes Grundstück
• Neuer Standort schafft bis zu 600 neue tarifgebundene und sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze in der Region
• Inbetriebnahme des neuen Paketzentrums im Jahr 2020 geplant

Baustart der öffentlichen Erschließung für den Industriepark 4.0 Eichspitze Ludwigsfelde

Bauzeitplan in drei Etappen von März 2018 bis September 2019

Bürgermeister Andreas Igel erläuterte in der letzten Woche am neu errichteten Bauschild am Schwarzen Weg die im März 2018 beginnenden öffentlichen Erschließungsmaßnahmen für den Industriepark 4.0 Eichspitze Ludwigsfelde.

Folgende Straßenbaumaßnahmen sind ab März 2018 in der Umsetzung:

  • kompletter Rückbau der vorhandenen Straße „Schwarzer Weg“ aufgrund der zu geringen Fahrbahnbreite von 5,50 Meter und der nicht gegebenen Belastungsklasse für einen prognostizierten Schwerlastanteil von nahezu 50 Prozent
  • Durchführung eines kompletten Straßenneubaus mit einer Breite von 8 Metern auf einer Länge von 1 Kilometer
  • Bau eines kombinierten Rad- und Gehweges als Lückenschluss zwischen der L 793 und Anschluss B 101 am Nordverbinder
  • Bau einer öffentlichen LKW-Stellplatzanlage mit 30 Parkplätzen
  • Baubegleitende Kampfmitteluntersuchung im Straßenbau und bei der Medienverlegung

Der Bauzeitenplan sieht vor, dass diese Maßnahmen in drei Etappen von März 2018 bis September 2019 stattfinden.

Die begleitende Medienerschließung wird von März 2018 bis Juni 2018 mit folgenden Maßnahmen realisiert:

  • Umverlegung einer Gashochdruckleitung zur Baufeldfreimachung der vermarktbaren Industrieflächen mit einer Länge von ca. 1,3 Kilometern
  • Neuverlegung einer Gasmitteldruckleitung mit einer Länge von 1,5 Kilometern
  • Neuverlegung von Trinkwasserleitungen und Abwasserdruckleitungen mit Ringschluss der Trinkwasserleitung zum Industriepark Ost
  • Neuverlegung eines 20 KV-Mittelspannungskabels mit Durchörterung der B 101 zur energetischen Versorgung mit 7 MW

Zunächst wird damit der nördliche Teil des Industrieparks mit bestandskräftigem Bebauungsplan in einer Größenordnung von 55 ha und einer Ansiedlungsfläche von 43,5 ha erschlossen.

30 Parkplätze für den LKW-Verkehr auf einer gesonderten Fläche sollen das Längsparken an der Haupterschließungsstraße verhindern. Zurzeit ist die IPG als Treuhänder der Stadt Ludwigsfelde auf der Suche nach einem Betreiber für diese 30 Parkplätze mit angeschlossenen Serviceeinrichtungen.

Weiterhin wird mit dem Bau von Bushaltestellen und mit der Vernetzung der vorhandenen und der zu erweiternden ÖPNV-Angebote eine Möglichkeit geschaffen, Fachkräfte aus Berlin und dem Umland zu gewinnen.

Das Projekt „Industriepark 4.0 Eichspitze Ludwigsfelde“ wird in der Zeit vom 23. bis 27. April 2018 auf der Hannover Messe im Rahmen des Firmengemeinschaftsstandes der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg „Industrial Supply“ präsentiert.