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Donnerstag, 22.02.2024

Weitere Geschwindigkeitsreduzierung auf kaputter Potsdamer Straße

Die verkehrsrechtliche Anordnung wurde bereits im November letzten Jahres erteil – jetzt wurde die Geschwindigkeit auf einem weiteren Teilstück der Potsdamer Straße durch den Landesbetrieb Straßenwesen reduziert. Zwischen der Einmündung „Zur Ahrensdorfer Heide“ und der „Brandenburgischen Straße“ gilt aufgrund des zunehmend schlechteren Fahrbahnzustandes fortan Tempo 30. Laut Verkehrsanordnung soll die Geschwindigkeitsreduzierung bis zur Sanierung der Potsdamer Straße gelten.

Bürgermeister Andreas Igel hatte bereits Ende des vergangenen Jahres mit der Umsetzung der Anordnung durch das Land gerechnet: „Wer die Potsdamer Straße täglich fährt, weiß um den Zustand, der auch nur schwer zu akzeptieren ist. Aufgrund des Straßenzustands und der zunehmenden Beschwerden der direkten Anwohner ist die Geschwindigkeitsreduzierung aus meiner Sicht zwingend notwendig. Und das eigentlich auch zwischen den Netto-Märkten und der Jet-Tankstelle“, so Bürgermeister Andreas Igel, der dem Landesbetrieb Straßenwesen im März den derzeitigen Zustand persönlich präsentieren wird.

Nach langem Ringen hat der Landesbetrieb Straßenwesen, in dessen Zuständigkeit sich die L79 Potsdamer Straße, inklusive der Geh- und Radwege, befindet, die Notwendigkeit erkannt, die Straße grundlegend zu sanieren und den aktuellen Verkehrsbelastungen gerecht werden zu müssen. Bei einer grundhaften Sanierung der Straße müssen neben der Fahrbahnerneuerung auch die Regenentwässerung komplett erneuert und Verkehrsströme durch die Stadt gelenkt werden. Ein Großprojekt, das sich über einen langen Zeitraum ziehen wird.

» Kaum gilt Tempo 30, schon blitzt die Stadt

Unmittelbar nach der Geschwindigkeitsreduzierung wurde auf dem besagten Teilstück der Potsdamer Straße erst durch die Polizei, dann auch durch die Stadt Ludwigsfelde geblitzt. Unter den Bürgern sorgte der Blitzer der Stadt vor allem im Internet für Aufregung und Verärgerung. Dabei ist der Standort an der Potsdamer Straße nicht neu: Per Verordnung des Landes Brandenburg wurde die hoheitliche Aufgabe, den fließenden Verkehr zu überwachen, bereits im Oktober 1997 an die Stadt Ludwigsfelde übertragen und der Standort festgelegt.

„Der mobile Blitzer steht regelmäßig an dieser Stelle. Das bisher geltende Tempo 50 wurde mehrheitlich eingehalten, weshalb wir nur wenige Geschwindigkeitsverstöße erfasst haben und es dadurch nur wenigen Verkehrsteilnehmern aufgefallen ist. Das ist für den jetzigen Moment erstmal anders“, erklärt Ordnungsamtsleiter Henry Nottrott die aktuelle Verärgerung der Verkehrsteilnehmer. Gleichzeitig gehe es jetzt auch darum, die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten, die beispielsweise als Fußgänger oder Radfahrer die Straße überqueren. Hinweise, dass Autos vor allem in den Abendstunden – teilweise mit rund 80 km/h – die Höchstgeschwindigkeit deutlich überschreiten, wurden der Stadt auch durch Anwohner über das Hinweisportal „Maerker“, per E-Mail und diversen Schreiben mehrfach mitgeteilt.