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Urbanität im Grünen

Dienstag, 02.04.2019

Vorstellung und Diskussion über potenzielle Verdichtungsflächen in Ludwigsfelde

Rund 50 Ludwigsfelder folgten am Montagabend der Einladung zum 2. Bürgerforum mit dem Thema „Experimenteller Wohnungsbau in Ludwigsfelde“. Bei diesem Projekt versucht die Stadt Ludwigsfelde im Rahmen des bundesweiten Modellvorhabens im Forschungsfeld des experimentellen Wohnungsbaus im Städtebau (kurz ExWoSt) mittels Nachverdichtung im Stadtgebiet geeignete Methoden zu entwickeln, der stetig steigenden Wohnungsnachfrage zu begegnen.

Im ersten ExWoSt-Bürgerforum im Oktober 2018 wurden durch die anwesenden Bürger potenzielle Nachverdichtungsflächen mit blauen und roten Klebepunkten bewertet. Im zweiten Schritt wurden nun Verdichtungsvorschläge zweier Architekturbüros unter dem Leitbild „Urbanität im Grünen“ für die ausgewählten Flächen der Öffentlichkeit vorgestellt. Geht es nach den ersten Entwürfen könnten in den nächsten Jahren in den Stadtteilen Nord und West mehr als 500 zusätzliche Wohnungen entstehen.

  • Fläche am Brunnenpark (70-90 Wohnungen)
  • Fläche an der Brandenburgischen Straße (24-27 Wohnungen)
  • Fläche an der Ernst-Schneller-Straße (27-30 Wohnungen)
  • Fläche an der Friedrich-Engels-Straße (94-110 Wohnungen)

Die vorgestellten Entwürfe bildeten dabei die spätere Diskussionsgrundlage für zukünftige Verdichtung in diesen Bereichen.

Bei der Auswahl der Flächen wurden die Suchräume zunächst nach unterschiedlichen Kriterien (Bürgermeinung, Größe, Baurecht, Eigentümer, Lage, Anbindung usw.) priorisiert und anschließend bewertet.

„Wir möchten die Ludwigsfelder so früh wie möglich in solch einen Prozess einbeziehen. Am Ende wünsche ich mir, dass die Bürgerinnen und Bürger die Veränderungen annehmen, weil sie erkennen, dass die Entwicklung in Ludwigsfelde positiv ist“, erklärte Bürgermeister Andreas Igel seinen Wunsch zu Beginn des Bürgerforums.

Die Schwierigkeit der Verdichtung von Städten mit einer steigenden Bevölkerungsanzahl besteht darin, attraktiven Wohnraum und Parkplätze zu schaffen, gleichzeitig jedoch vorhandene Grünflächen zu erhalten.

Vor einigen Jahren waren Prognosen noch von rund 25.000 Einwohnern im Jahr 2030 ausgegangen. Mittlerweile musste diese Prognose deutlich nach oben korrigiert werden. Aktuelle Schätzungen rechnen im Jahr 2030 mit rund 30.000 Einwohnern, weshalb neuer Wohnraum auch in der Innenstadt absolut notwendig ist.

Neben Ludwigsfelde, der einzigen Kommune aus Ostdeutschland, zählen mit Aalen, Berlin, Hamburg-Altona, Offenbach, Regensburg, Solingen und Trier sieben weitere Kommunen zu den Modellteilnehmern.

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