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Stadt ehrt vorbildliches Engagement für das Gemeinwohl

Mittwoch, 01.02.2017

Auf dem Neujahrsempfang Ende Januar erfolgte die feierliche Verleihung des Bürgerpreises 2016. Unter dem Motto "für mich. für uns. für Ludwigsfelde." ehrt die Stadt damit vorbildliches freiwilliges Engagement und besondere Verdienste für das Gemeinwohl.

Bürgermeister Andreas Igel und Landrätin Kornelia Wehlan überreichten die hohe Auszeichnung. Laudatorin Angelika Linke, Erste Stellvertreterin der Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, verband die Preisverleihung mit einem großen Dankeschön an alle ehrenamtlich egagierten Ludwigsfelderinnen und Ludwigsfelder

Der Bürgerpreis wird in vier Kategorien verliehen. In diesem Jahr wurden nachfolgende Ludwigsfelderinnen und Ludwigsfelder geehrt:

Preisträger in der Kategorie Junior: Jugendfeuerwehr Ludwigsfelde

Auszug aus der Laudatio:

Wichtig für die Nachwuchsgewinnung, die gravierend zur zukünftigen Einsatzbereitschaft der Feuerwehr beiträgt, ist die Jugendfeuerwehr Ludwigsfelde. Deren Arbeit ist von Verantwortungsbewusstsein und hohem Engagement der überwiegend ehrenamtlich Tätigen geprägt.

Die Jugendfeuerwehr bietet jungen Menschen einen wichtigen Ort, sich wohl zu fühlen, zu lernen, und sich in Gemeinschaft einzubringen. Für die Entwicklung sozialer Fähigkeiten jedes Einzelnen, des gemeinsamen Erlebens in der Gruppe Gleichaltriger bietet die Jugendfeuerwehr Ludwigsfelde beste Voraussetzungen.

Preisträger in der Kategorie Alltagshelden: Maren Ruden

Auszug aus der Laudatio:

Maren Ruden, engagiert sich auf vielfältige Weise für ihre Heimatstadt Ludwigsfelde. Sie war viele Jahre als Stadtverordnete der Frauenliste FiLu tätig, spielte im Amalu e. V. Theater, singt im Kirchenchor, schreibt Geschichten und Gedichte, hält Lesungen, fotografiert.

In der evangelischen Kirchengemeinde St. Michael und in der Flüchtlingshilfe setzt sie sich ein, unterschiedliche Kulturen miteinander zu verbinden. Auch als Gründungsmitglied des Ludwigsfelder Frauenstammtisch e.V. hat sie über Jahrzehnte dazu beigetragen, dass Frauen verschiedener Kulturen auf Augenhöhe zusammenkommen. Mit den Ludwigsfelder Weihnachtsengeln macht sie auf soziale Benachteiligung insbesondere von Kindern in unserer Stadt aufmerksam und organisiert Spendenaktionen. Maren Ruden engagiert sich im Netzwerk für Demokratie des Landkreises und ist auf Bundesebene seit Jahren ehrenamtlich zum Thema Kindesmissbrauch aktiv.

Preisträger in der Kategorie Aktiver Mittelstand: Gewerbeverein Ludwigsfelde e.V.

Auszug aus der Laudatio:

Unter dem Motto "Kräfte bündeln" engagiert sich der Gewerbeverein Ludwigsfelde, GVLu e.V., seit 2011 sehr erfolgreich für die Vernetzung der Gewerbetreibenden der Stadt. Wichtiges Anliegen ist dem Verein, sich aktiv in das Stadtgeschehen einzubringen. So geht es beispielsweise darum, die Entwicklung der Stadt durch lokale Unternehmen und Unternehmer mitzubestimmen, die Aufenthaltsqualität und das Wohn- und Geschäftsklima in Ludwigsfelde zu verbessern sowie zur Belebung, Stärkung, und Gestaltung der Innenstadt beizutragen.

Die Vereinsmitglieder fördern und unterstützen auf vielfältige Weise das Ehrenamt von Ludwigsfeldern in Vereinen und Initiativen.Mit seinen Projekten bereichert GVLu e.V. das Zusammenleben in der Stadt. So betreut und gestaltet er die Litfaßsäulen und gibt das Lu-Magazin heraus. Er engagiert sich aktiv für Veranstaltungen wie Mittsommer – das PotsdamerStraßen-Fest und die Familienweihnacht am 1. Advent.

Im vergangenen Herbst veranstaltete GVLu e.V. erstmals die "MESSE IN LU" für regionales Handwerk und Gewerbe im Klubhaus.

Preisträger in der Kategorie Lebenswerk: Professor Werner Kohl

Auszug aus der Laudatio:

Die Initiative für den legendären W50 ging im März 1962 vom Bauernkongress aus. Es waren die Ingenieure um Herrn Werner Kohl, die dann den LKW W50 in Werdau entwickelten. Mit 36 Jahren kam Werner Kohl 1963 nach Ludwigsfelde und wurde der erste Werkleiter des damals größten und modernsten Automobilwerkes. Bereits im Juli 1965 rollte der 1. W 50 vom Band und Ludwigsfelde erhielt anlässlich der LKW Produktion das Stadtrecht. Fast 600 000 LKW verließen den Standort Ludwigsfelde und trugen so den Namen Ludwigsfelde in viele Länder.

2002 wurde dem Stadt- und Technikmuseum der restaurierte 1. W50 übergeben. Bei der Restauration halfen Jugendliche der Oberschule und der Bildungsstätte von Mercedes Benz Ludwigsfelde. Rat holten sie sich vom ehemaligen Werkleiter, Professor Werner Kohl.

Wenn die Stadt heute zum Nutzfahrzeugtreffen einlädt, zu dem sich alle Generationen treffen, ist das auch ein Verdienst von Prof. Werner Kohl. Mit seinem Wirken hat er Stadtgeschichte geschrieben und die Identität von Ludwigsfelde maßgeblich geprägt. Herr Prof. Kohl war viele Jahre, bis ins hohe Alter, Stadtverordneter der Stadt Ludwigsfelde.