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Singen mit neuem Schwung

Sonntag, 06.09.2020

Martin Hunger ist künstlerischer Leiter beim Gemischten Chor Ludwigsfelde

Erleichterung und Vorfreude waren groß, als der Gemischte Chor Ludwigsfelde mit Martin Hunger wieder einen Chorleiter gefunden hatte, noch dazu einen jungen Profi, der bestens ausgebildet ist und viel Elan mitbringt. Der junge Pianist, Korrepetitor, Gesangslehrer und Ensembleleiter aus Potsdam hat seit vergangenem Jahr seine staatliche Anerkennung als Chorleiter in der Tasche. Die ersten Kennenlern-Proben Anfang des Jahres in Ludwigsfelde zeigten, die Chemie stimmt auf beiden Seiten.

Am 1. März sollte es richtig losgehen, doch dann kam Corona. Chorproben drohten Superspreading-Events zu werden. Aktives Singen im Chor, was zuvor als gesundes, gemeinschaftsförderndes Hobby galt, barg plötzlich ein besonderes Infektionsrisiko. „So unterschiedlich wie die Musikstile in unserem Repertoire, so verschieden sind auch die rund 40 Mitglieder im Ensemble. Aber eines verbindet uns: die Freude am Singen“, sagt Sandy Kruspe vom Vereinsvorstand. „Wenn es sein muss, dann eben mit Corona-Regeln.“

Zunächst erforderte die Pandemie im Frühjahr eine Zwangspause. Statt direkt seinen neuen Chor zu dirigieren, saß der künstlerische Leiter Martin Hunger nun einige Wochen bei den Online-Proben vor dem Monitor. „Für alle waren diese digitalen Proben über das Internet trotzdem sehr wichtig. Ging es doch vor allem erst einmal darum, nicht aufzugeben, die Gemeinschaft zu pflegen und sich gegenseitig Zuversicht zu geben“, meinte auch Chorleiter Hunger. Seit dem Sommeranfang sind Gesangsproben endlich wieder möglich, zunächst draußen im Klubhaushof, seit dem 1. August auch im Klubhaus.

Chorleiter Martin Hunger freut sich darüber besonders. Er ist mittlerweile noch mehr motiviert, seine fröhliche und jungenhafte Art, der Spaß am Musizieren wirken ansteckend. Das spiegelt sich auch bei den Gesangsproben wider.

„Der Ludwigsfelder Chor hat einen hohen qualitativen und künstlerischen Anspruch, den ich künftig mit durchsetzen darf.   Und mit über 60 Jahren gehört er zu den ältesten Kulturensembles der Stadt. Das Repertoire des Chores reicht von ganz modern bis traditionell. Behutsam möchte ich Schritt für Schritt als künstlerischer Leiter künftig meine Handschrift einfließen lassen“, wünscht sich Martin Hunger. Bei den im Herbst und zur Weihnachtszeit geplanten Konzerten wird sich das Publikum sicher davon überzeugen können. Wenn Corona hoffentlich nicht wieder dazwischen kommt...