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Geringe Bürgerbeteiligung

Donnerstag, 11.10.2018

1. Bürgerforum zu experimentellem Wohnungsbau mit vielen leeren Plätzen

"Sie repräsentieren rund 1/1000 der Ludwigsfelder Bevölkerung", überschlug Bürgermeister Andreas Igel zu Beginn des ersten Bürgerforums zum Thema "Experimenteller Wohnungsbau in Ludwigsfelde Nord & West" am Mittwochabend. Rund 20 Bürger hatten den Weg ins Rathaus gefunden, um sich aktiv in die Diskussion mit den Verantwortlichen über die zukünftige Bebauung der Stadt einzubringen.

Im Rahmen eines bundesweiten Modellvorhabens im Forschungsfeld des experimentellen Wohnungsbaus im Städtebau (kurz ExWoSt genannt) versucht die Stadt Ludwigsfelde geeignete Methoden zu entwickeln, um der stetig steigenden Wohnungsnachfrage zu begegnen. Neben Ludwigsfelde, der einzigen Kommune aus Ostdeutschland, zählen mit Aalen, Berlin, Hamburg-Altona, Offenbach, Regensburg, Solingen und Trier sieben weitere Kommunen zu den Modellteilnehmern.

In zwei Gruppen diskutierten die Bürger darüber, wo und ob die von den Planern vorgeschlagenen, potenziellen Nachverdichtungsflächen sinnvoll sind oder nicht und was die zukünftigen Anforderungen an gutes Wohnen in der Kernstadt Ludwigsfelde sind. Mit roten bzw. blauen Punkten konnten die Anwesenden ihre Zustimmung bzw. Ablehnung ausdrücken. Die Meinungen der Bürger gingen dabei oft auseinander.

Bürgermeister Igel erklärte, dass beispielsweise die Märkische Heimat aktuell nur 15 Wohnungen habe, die frei seien, aber aktuell auch renoviert werden. Wohnungsleerstand gebe es im Moment keinen, weshalb es dringend notwendig sei, neuen Wohnraum zu schaffen.

Vor einigen Jahren waren Prognosen noch von rund 25.000 Einwohnern im Jahr 2030 ausgegangen. Mittlerweile musste diese Prognose deutlich nach oben korrigiert werden. Aktuelle Schätzungen rechnen im Jahr 2030 mit rund 30.000 Einwohnern, weshalb neuer Wohnraum auch in der Innenstadt absolut notwendig ist. Dabei soll die Stadt natürlich weiterhin grün bleiben, qualitativ gutes Wohnen ermöglichen und Parkplatzprobleme lösen. Eine gute Planung und konstruktive Diskussionen mit den Bürgern können dabei nur helfen, ein Ludwigsfelde zu planen, in dem sich alle wohl fühlen.

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