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Montag, 02.12.2019

Erster Klimastreik in Ludwigsfelde mit rund 25 Demonstranten

Nach dem Vorbild der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg fand am Freitag in Ludwigsfelde erstmals ein Klimastreik statt. In Begleitung der Polizei zogen rund 25 Demonstranten vom Bahnhof Ludwigsfelde in Richtung Rathaus um für eine bessere Klimaschutzpolitik zu demonstrieren.

Um sich dem Vorwurf des Schulschwänzens für den Klimaschutz zu entziehen, haben die Organisatoren der Ortsgruppe „Fridays for Future Ludwigsfelde“ den Start der Demo bewusst auf den Nachmittag gelegt. „Jeder aus Ludwigsfelde soll die Chance haben sich am Klimastreik zu beteiligen um für eine bessere Zukunft zu kämpfen“, sagte der 18-jährige Nuno Sobota, der gemeinsam mit Fabian Richters die Demo in Ludwigsfelde organisiert hat.

Und der Plan der beiden Absolventen des Marie-Curie-Gymnasiums ging auf. Jugendliche, Erwachsene und Rentner marschierten gemeinsam mit Ihren selbstgebastelten Schildern die Potsdamer Straße entlang. Dabei forderten sie lautstark schnellere und effektivere Maßnahmen um die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens zu erreichen. Demnach soll der globale Temperaturanstieg auf deutlich unter zwei Grad Celsius gehalten werden. Ansonsten würden die Folgen des Klimawandels, die bereits heute spürbar sind, noch deutlich zunehmen: Starkregenereignisse, langanhaltende Trockenperioden und Waldbrände.

Anders als bei den Klimademos in Potsdam oder Berlin, griffen die Teilnehmer des Klimastreiks in Ludwigsfelde zu Handschuhen und kompostierbaren Müllsäcken und haben rund um das Rathaus Müll eingesammelt. „Klimaschutz fängt schon beim Müll an. Wir müssen den Verpackungsirrsinn beenden und dürfen keine Ressourcen sinnlos verschwenden“ begründete Sobota die Müllsammelaktion. Die vollen Müllsäcke wurden anschließend vom Kommunalservice der Stadt Ludwigsfelde entsorgt.

„Ich freue mich sehr über das Engagement der Ludwigsfelder. Jeder kann und sollte seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Klimaschutz ist keine Aufgabe für Einzelkämpfer. Nur wenn wir als Gesellschaft gemeinsam aktiv werden, können wir die nationalen und internationalen Klimaschutzziele auch erreichen“, kommentierte der Klimaschutzmanager der Stadt Ludwigsfelde, Stefan Seewald, den ersten Klimastreik in Ludwigsfelde.