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Energiespardetektive im Rathaus

Freitag, 24.01.2020

Schüler des Marie-Curie-Gymnasiums nehmen Rathaus unter die Lupe

Wie viele Lampen gibt es im Büro des Bürgermeisters? Wird die Heizung zentral oder einzeln gesteuert? Werden die Bildschirme nach Feierabend ausgeschaltet oder laufen sie im stand-by-Betrieb weiter? Mit diesen und weiteren Fragen im Gepäck nahmen 26 Schüler des Marie-Curie-Gymnasiums das Ludwigsfelder Rathaus unter die Lupe. Nachdem die Gymnasiasten bei sich zuhause Energieeinsparpotenziale identifiziert haben, wollten sie nun herausfinden, wo und wie im Rathaus der Stromverbrauch und der Wärmebedarf gesenkt werden kann. Mit ihren Untersuchungsergebnissen beteiligen sich die Schüler an der 10. Auflage der „Mission Energiesparen“ des Energieversorgers EMB.

Bürgermeister Andreas Igel begrüßte die Schüler persönlich im Rathaus und erläuterte, dass bereits viel für den Klimaschutz in Ludwigsfelde getan wird. Dennoch würden die rund 200 Solaranlagen gerade einmal ein Prozent des Strombedarfs der Stadt decken können. Daher müsse neben dem verstärkten Ausbau der erneuerbaren Energien vor allem der Energieverbrauch gesenkt werden. „Die klimafreundlichste Kilowattstunde ist die, die nicht verbraucht wird“, brachte es der Rathauschef auf den Punkt. Dies erfordere aber auch eine grundlegende Verhaltensänderung der Gesellschaft und sei daher die schwierigste Aufgabe im Klimaschutz.

Anschließend erkundeten die Schüler gemeinsam mit Anja Ervens-Werner vom Gebäudemanagement und dem Klimaschutzmanager Stefan Seewald das Rathaus. Das Büro des Bürgermeisters durfte auf dem Rundgang natürlich nicht fehlen. Bürgermeister Igel stellte sich den vielen Fragen zum Energieverbrauch und erhielt auch prompt einen Ratschlag, wie er in seinem Büro Strom sparen könnte: Eine Steckdosenleiste mit Kippschalter für Computer und Bildschirm würde den Stromverbrauch im stand-by-Betrieb verhindern.

Zurück im Gymnasium haben die Schüler noch am selben Tag die Messwerte und Antworten der Rathausmitarbeiter ausgewertet. Ihre Ergebnisse und Verbesserungsvorschläge müssen sie nun bis zum 6. Februar bei der EMB abgeben. Mit etwas Glück kommen die Schüler bis ins Landesfinale, welches am 23. April in Potsdam stattfindet. Der Siegerklasse winkt ein Preisgeld in Höhe von 3.500 EUR. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung drücken den Energiespardetektiven die Daumen und warten gespannt auf die Ergebnisse.