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Endspurt im Feierabend

Theaterprojekt mit drei Generationen feiert Ende Mai Premiere

Im Klubhaus ist Endspurt-Stimmung: am Bühnenbild wird gewerkelt, die Spieler*innen üben Texte und die künstlerischen Leiterinnen feilen an der Dramaturgie der Performance. Ende Mai feiert die Performance „Feierabend – eine Geschichte der Arbeit in Ludwigsfelde“ Premiere.

In den letzten sechs Monaten haben sich acht Spieler*innen unter der künstlerischen Leitung von Sharon On und Laura Söllner mit dem Thema Arbeit auseinandergesetzt und geforscht, wie das Thema mit der Stadt Ludwigsfelde verwoben ist. Dabei wurden eigene Geschichten aus dem Arbeitsleben gesammelt, Interviews geführt und Recherchematerial gesichtet.

Eine Besonderheit an diesem Projekt ist die Zusammensetzung der Spieler*innen: die jüngste ist 16, die älteste 76. So sind drei Generationen vertreten und somit auch drei Stadien des beruflichen Lebensweges: Schule, Berufstätigkeit und Rente. Diese Vielfältigkeit ist nicht nur spannend für die Theater-Performance, sondern auch ein besonderes Erlebnis für die Teilnehmenden. Hartmut Klucke, einer der älteren Teilnehmer, erzählt:

"Ich finde das sehr aufmunternd, wenn sehr junge sich auch so frei äußern. Wenn ich zurück denke - als ich so alt war wie die, hätte ich mich mehr zurückgehalten. Ich finde das sehr schön wie die Altersgruppen zusammenarbeiten. Ich finde das richtiggehend beglückend, wenn ich den jungen Leuten zuhören kann."

Und auch die beiden Schülerinnen Sarah Feggeler und Jeanett Urban berichten:

"Das ist interessant von anderen ihre Geschichten zu erfahren, weil wir andere Generationen sind. Bei uns ist das ja jetzt ganz anders als bei den älteren. Wir müssen nicht einen Beruf erlernen, sondern wir dürfen uns jetzt frei entscheiden. Und auch der Unterschied zwischen der DDR und heute."

Bis Ende Mai wird aus den verschiedenen Geschichten und Aktionen zum Thema Arbeit in Ludwigsfelde eine Inszenierung erarbeitet, die Zuschauer*innen dann auf der Bühne des Saals des Klubhauses erleben können. Auch der Bühnenbildner Ken Chinea und Elizabeth Kelly, die ihm assistiert, sind im Endspurt um pünktlich für die Endproben das Bühnenbild fertig zu stellen. Ken Chinea gibt einen Einblick in die Gestaltung: "Es gibt Kunst-Referenzen, aber auch einen Bezug zu den Materialien und den Farben von Ludwigsfelde und den unterschiedlichen Arbeiten, die es dort gibt:  Referenzen zur Autoindustrie - zu den großen Konzernen, z.B. ein Laufband."

Die Performance "Feierabend – eine Geschichte der Arbeit in Ludwigsfelde" wird am 25.05., 30.05., 01.06.  jeweils um 20 Uhr auf der Bühne des großen Saals aufgeführt. Karten gibt es in der Brunnen Buchhandlung, Potsdamer Str. 76, 14974 Ludwigsfelde. Verbindliche Reservierungen für die Abendkasse sind möglich unter vorortung@gmail.com.