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6 Fragen und über 400 Antworten

Montag, 09.11.2020

Rollentausch bei digitaler Bürgermeistersprechstunde auf Facebook – Bürgermeister stachelt Bürger mit seinen Fragen erfolgreich an

Die Resonanz zum neuen Format „Angepikst und angestachelt“ mit Bürgermeister Andreas Igel war bereits im Vorfeld ausgesprochen positiv. Nachdem in den vergangenen Jahren immer Bürgerinnen und Bürger der Stadt Ludwigsfelde auf Facebook oder WhatsApp ihre persönlichen Fragen an den Bürgermeister stellen konnten, wurden am Donnerstagabend die Rollen getauscht: Bürgermeister Igel stachelte die Ludwigsfelder auf Facebook mit insgesamt sechs eigenen Fragen an und wollte dieses Mal herausfinden, welche Meinung die Stadtbevölkerung bei verschiedenen Themen vertritt.

„Das war dynamisch, das war cool, und es viel Spaß gemacht“, freute sich Bürgermeister Igel direkt im Anschluss an die eineinhalbstündige Fragerunde. Das anpiksen und anstacheln mit den sechs verschiedenen Fragen zahlte sich schlussendlich aus: Während bei den üblichen und bekannten digitalen Bürgermeistersprechstunden knapp 100 Fragen gestellt wurden, äußerten die Bürger ihre Meinungen in über 400 Kommentaren, von denen auch Igel selbst überrascht war.

„Ich habe beispielsweise nicht damit gerechnet, dass das Feedback zu einer bewohnten Lärmschutzwand an der Autobahn so positiv sein würde. Klar ist, und das haben die Beiträge gezeigt, dass eine mögliche Bebauung nur mit einem Grünausgleich in der Innenstadt in Frage kommt. Ebenso wurde deutlich, dass die Bürgerinnen und Bürger Veränderungen, die einen echten Lärmschutz mit sich bringen, bereit sind zu akzeptieren.“

Die weiteren Fragen, die das Stadtoberhaupt am Donnerstag stellte, drehten sich um den Durchgangsverkehr auf der Potsdamer Straße, eine Verlagerung der Bibliothek in die Stadtmitte, einen zweiten Standort für den Wochenmarkt und was Ludwigsfelde gut und nicht guttut. Außerdem wollte der Bürgermeister wissen, wofür die Ludwigsfelder 500.000 Euro in der Stadt investieren würden. Die Breite der Antworten war dabei sehr vielfältig und reichte von Mülleimern im Stadtgebiet, mehr Parkplätzen, zusätzlichen Spielplätzen, einem Kino mit Bowlingbahn bis zu einem Freibad. Die Investitionsvorschläge, die sich häuften, waren der Ausbau und Erhalt von Stadtgrün sowie die Investition in Bildung und Jugend.

Vor allem bei letzterem ist die Stadt Ludwigsfelde auf einem guten Weg. Aktuell laufen die Umbau- und Erweiterungsarbeiten am Skatepark, der von Jugendlichen sehr gut genutzt wird. Außerdem wurde kürzlich ein Gebäude in der Stadt erworben, das für die Jugendarbeit genutzt werden soll. Über allem steht aktuell aber das große Thema der Erweiterung der Schullandschaft, bei der die Stadt über 80 Millionen Euro in den kommenden Jahren investieren muss, um jedem Ludwigsfelder Kind auch einen Schulplatz in der Stadt bieten zu können.