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10 Tipps, um Energie zu sparen

Montag, 03.12.2018

Ludwigsfeldes Klimamanager gibt interessante Spartipps für den Winter

Die Sonne lässt sich nur noch kurz blicken und die Temperaturen bewegen sich um den Gefrierpunkt. Im Winter sind daher der Strom- und Wärmebedarf wesentlich höher als in den Sommermonaten. Wie man aber dennoch seine Energiekosten in Grenzen halten kann, erklärt der Klimaschutzmanager der Stadt Ludwigsfelde, Herr Stefan Seewald, mit 10 einfachen Tipps.

Tipp 1: Nicht überall gleich viel heizen

Im Schlafzimmer reichen 16 bis 18 Grad vollkommen aus – auch im Winter. Bei diesen Temperaturen schläft man ohnehin besser. Auch in der Küche können Sie die Heizung runterdrehen, schließlich heizen dort Herd und Backofen mit.

Tipp 2: Nur bei Bedarf heizen

Sobald Sie Ihre Wohnung oder Ihr Haus verlassen, empfiehlt es sich die Heizung herunter zu drehen. Auch in der Nacht muss nicht jeder Raum vollständig beheizt werden. Jedoch schalten Sie die Heizung niemals komplett aus, da sonst die Räume zu schnell abkühlen und Sie mehr Energie für das Aufheizen benötigten, als zuvor während der Heizpause eingespart wurde.

Tipp 3: Nichts vor die Heizkörper stellen

Verstecken Sie den Heizkörper nicht hinter der Couch oder der Gardine, sonst kann die erwärmte Luft nicht richtig zirkulieren und staut sich. Statt die Heizung in diesem Fall voll aufzudrehen, mach Sie ihr einfach den Weg frei.

Tipp 4: Heizung regelmäßig entlüften

Wenn Ihre Heizung, obwohl sie voll aufgedreht ist, nicht mehr warm wird, ist es wahrscheinlich, dass sich Luft in der Heizung befindet. Die Luft im Heizkörper unterbricht die Zirkulation des Heizwassers und Energie wird verschwendet. Entlüften Sie daher Ihre Heizung regelmäßig.

Tipp 5: Warme Kleidung tragen

Ziehen Sie sich passend zur Jahreszeit an, dann können Sie das Thermostat an der Heizung auch mal etwas runter drehen. Senken Sie die Raumtemperatur nur um ein Grad, so können Sie bis zu 6 Prozent der Energiekosten im Jahr einsparen.

Tipp 6: Wäsche nicht in Wohnräumen trocknen

Wenn möglich, sollte gewaschene Kleidung nicht in Wohnräumen getrocknet werden. Dies vermeidet Schimmel und Heizkosten gleichermaßen.

Tipp 7: Fenster und Türen abdichten

Gerade in älteren Gebäuden geht viel Wärme über undichte Fenster verloren. Hier helfen selbstklebende Schaumstoffstreifen beim Abdichten. Um Zugluft und Wärmeverluste an den Türen zu vermeiden, können Sie Zugluftstopper kaufen. Das ist sehr viel günstiger, als Türen und Fenster auszutauschen.

Tipp 8: Stoßlüften statt Fenster ankippen

Auch im Winter muss man die eigenen vier Wände mal durchlüften. Statt aber das Fenster ständig in der Kippstellung zu lassen, öffnen Sie es besser fünf bis zehn Minuten lang komplett und stellen Sie für diese Zeit die Heizung auf „Sternchen“. Das sorgt für genug frische Luft und Sie verlieren weniger Wärme.

Tipp 9: Tageslicht nutzen

Im Winter ist das Sonnenlicht spärlich. Richten Sie daher ihr Zuhause so ein, dass Sie möglichst viel Tageslicht nutzen können und nur während der Dämmerung oder in den Abendstunden das Licht einschalten müssen. Wenn Sie auch noch auf eine Festtagsbeleuchtung verzichten und das Licht ausschalten, wenn Sie den Raum verlassen, dann können Sie noch mehr Strom und Kosten sparen.

Tipp 10: LEDs für die Weihnachtszeit

Winterzeit ist Weihnachtszeit. Alle Jahre wieder schmücken Lichterketten die Tannenbäume und die Hausfassaden. Sie können ordentlich Geld sparen, wenn Sie beim Kauf zu LED- statt zur herkömmlichen Lichterkette greifen – insbesondere wenn die Lichterketten ständig leuchten. Für die normale Zimmerbeleuchtung lohnt sich der Einsatz von LED-Lampen ebenfalls.