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Wietstock


Die Kanonenkugel in der Kirche

Schwere Verluste musste die napoleonische Berlin-Armee im August 1813 vor den Toren Wietstocks hinnehmen. Im Verlaufe der Kämpfe wurde auch Wietstock in Brand geschossen, doch überstand die 1746 errichtete Kirche glücklicherweise die blutigen Scharmützel. Doch zeugt eine Kanonenkugel an der Nordwestecke des Turmes, knapp unter dem Gesims eingemauert, noch heute von den damaligen Ereignissen. Im Zentrum der Kirche steht die Taufe. Reich geschmückt mit Ranken ist sie aus Holz mit einem gusseisernen Fuß gefertigt. Die Kirche besitzt eine Dreiseitenempore, die das halbe Kirchenschiff umspannt. Die Initialen F R stehen für Friedrich II. (Fridericus Rex), da das Königshaus das Patronat hatte.

Die pneumatischeOrgel ist um 1914 von der Firma Sauer/Walker aus Frankfurt an der Oder erbaut. Durch Spenden konnte sie in den Jahren 1996-99 wieder instand gesetzt werden. Es ist ein sehr wohlklingendes Instrument und wird für Gottesdienst und Konzerte genutzt.




  Die Wietstocker Kirche Kanzelaltar in der Wietstocker Kirche Storch über Wietstock


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