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Tiefe Spuren haben die Familien von Scharnhorst und von Badewitz in Siethen hinterlassen. Diese haben die Unbilden der Zeit überstanden und wurden teilweise restauriert. So präsentiert sich die Feldsteinkirche, welche man schon von Weitem sieht, von außen zwar wenig ansehnlich, doch kann man ihr Inneres als durchaus einmalig bezeichnen. Eine der Besonderheiten ist der Taufengel, von denen es nur noch wenige im Land Brandenburg gibt. Doch auch der Renaissance-Altar aus dem Jahre 1616 oder die Wappenschilde der ehemaligen Gutsherren machen diese Kirche zu etwas Besonderem.
Direkt neben der Kirche ist die von den Schwestern von Scharnhorst errichtete Totenhalle. Dieser klassizistische Bau wurde 2008 komplett renoviert und dient nun wieder seinem vorbestimmten Zweck. Gegenüber von Kirche und Friedhof findet man das Tabeahaus, welches ebenfalls von den beiden adligen Damen derer von Scharnhorst errichtet wurde und seit 1855 als Kinderasyl diente. Es wurde als Kleinkinderstube für die Tagelöhnerkinder, Kranke und Waisen genutzt. Noch heute beherbergt es einen Kindergarten.
Das Siethener Schloß derer von Familie Badewitz dient heute als Jugendheim und kann leider nicht besichtigt werden.
Über 80 Hektar erstreckt sich der Siethener See, der ein großer Anziehungspunkt für Wasserfreunde ist. Hier kann man sich in jeder Jahreszeit genüsslich entspannen und im nahe gelegenen „Siethener Landgasthof“ frischen Fisch aus der Region genießen.
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