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Nur noch wenige Spuren gibt es vom Kerzendorfer Schloss, das im Krieg durch Brandbomben fast völlig zerstört wurde. Heute sind noch einige Anlagen wie das Gutsverwalterhaus, Teile des Marstalls, das Gärtnerhaus sowie Stallanlagen und das Schlosstor erhalten und Skulpturen des ehemaligen Schlossparks lassen ahnen, welchen Glanz das Schloß der jüdischen Bankiersfamilie von Schwabach nach Kerzendorf brachte.
Die Kirche, welche ebenfalls der Familie zu verdanken ist, wurde nach dem Krieg geplündert und nur noch ein Teil ihres Eicheninterieurs blieb erhalten. Apropos eiche, vor der Feuerwehr findet man die alte Dorfeiche, welche Kerzendorf im Laufe der Jahrhunderte begleitet hat.
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